Unternehmen Deutsche Unternehmen klagen über Kreditklemme in Griechenland

Laut einer Umfrage fehlt vielen mittelständischen Unternehmen das Geld, um in Griechenland zu investieren. Schuld ist vor allem die mangelhafte Kreditversorgung.

Deutschen Unternehmen in Griechenland fehlt das Geld, um neue Investitionen vor Ort anzuschieben. Die schlechte Kreditversorgung durch die Banken sei das größte Wachstumshemmnis, zitiert das „Handelsblatt“ aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Mehr als 120 Unternehmen hatten an der Umfrage teilgenommen.

Gleich nach dem Problem Kreditklemme beklagten sich die Firmen über hohe Steuerbelastung und hohe Finanzierungskosten, eine mangelnde Inlandsnachfrage und steigende Zahlungsausfälle. Erst an siebter Stelle sei mangelnde Rechtssicherheit etwa durch fehlende Grundbücher als Wachstumsbremse genannt worden.

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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will heute bei einem Spitzentreffen mit den Wirtschaftsverbänden für mehr Investitionen in Griechenland werben. Ausländische Investoren sind nach Einschätzung der Bundesregierung vor allem in den Bereichen Tourismus, Infrastruktur und Telekommunikation notwendig. Auch halten Experten im Energiesektor einen Ausbau der Solarstromproduktion im sonnenreichen Griechenland für denkbar. Konkrete Beschlüsse werden von dem Treffen in Berlin nicht erwartet.

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