Unternehmen Deutscher Modeverband hält Italiener für naiv

Das Made-in-Siegel gilt in vielen Branchen noch als Gütesiegel. In der Bekleidungsindustrie bindet es schon längst keine Kunden mehr. Das meinen zumindest deutsche Verbände - und legen sich deswegen mit den Italienern an. impulse geht der Debatte um die europäische Kennzeichnungspflicht nach.

Während Italiens Textilverbände darauf drängen, eine Kennzeichnungspflicht für die Herkunft von Kleidung einzuführen, sprechen sich deutsche Verbände und Firmen dagegen aus. impulse berichtet in seiner aktuellen Novemberausgabe, dass demnächst auf Einnähern in allen T-Shirts, Hosen, Pullovern und Mänteln stehen soll, ob das Kleidungsstück in China oder Bangladesch gefertigt wurde. Das hat das EU-Parlament kürzlich so beschlossen. Unsicher ist aber, ob der EU-Rat ebenfalls zustimmt.

Für Thomas Rasch vom Modeverband Germanfashion ist der Vorstoß der Italiener, von denen noch einige Hersteller im eigenen Land produzieren, schlicht naiv: „Die Italiener glauben, Kunden ließen ein Made-in-China-Kleidungsstück hängen und würden für 20 Euro mehr eines aus Italien kaufen.“ Die Erfahrungen in den USA, wo die Made-in-Labels vorgeschrieben sind, zeigten das Gegenteil.

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