Unternehmen EEG führt zu absurden Sondereffekten

Stromhändler an der Pariser Strombörse Epex Spot können an manchen Tagen sogar Geld bekommen, wenn sie Strom ordern. Das macht das Erneuerbare-Energien-Gesetz möglich. impulse berichtet über das neue Phänomen in seiner neuen Ausgabe, die am 29. November erscheint.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz führt an der Pariser Strombörse Epex Spot zu absurden Sondereffekten. Die dort registrierten 197 Stromhändler, Netzbetreiber, Stadtwerke und Großkonzerne aus rund 20 Ländern können an manchen Tagen sogar Geld bekommen, wenn sie Strom ordern. Das berichtet impulse in seiner neuen Ausgabe, die am 29. November erscheint.

In diesem Jahr war das bislang in 25 Stunden verteilt auf acht Tage der Fall. Zu diesem Effekt kommt es immer dann, wenn große Mengen Ökostrom ins Netz eingespeist werden und so ein Überangebot entsteht, weil Atom- oder Kohlekraftwerke ihre Elektrizitätsproduktion nicht kurzfristig herunterfahren können. Dennoch sind die Erzeuger dann verpflichtet, ihren Strom abzugeben – notfalls müssen sie den Abnehmern Geld dafür geben.

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Wer beispielsweise am Nachmittag des 22. Januar an der Epex eine Megawatt-Stunde Strom kaufte, bekam 100,08 Euro dazu. Solche negativen Strompreise gäbe es seit 2008 immer wieder, bestätigte die Epex-Mutter EEX. Private Haushalte und die meisten Unternehmen können nicht von diesem Phänomen profitieren.

Aus dem Magazin
Mehr dazu erfahren Sie in der impulse-Ausgabe 12/2012.

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