Unternehmen Eine Perle mit Kanten

Nur ein Pflasterstein? Diese 8,1 Kilo haben Glimmer und Charme. Designt wurden sie von der Innovationskommission der Firma Braun.

Designt wurde „La
Perla“ durch die PIK, die
Produkt-Innovations-
Kommission des 1875
gegründeten Familienbetriebs.

Der Stein wird
doppelt nachbehandelt.
Zuerst die Bürstenbehandlung,
dann die mit
Friktionsfräsmaschinen.
Braun hat beide entwickelt
und von SFH in
Weißenthurm nahe
Koblenz bauen lassen.

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Zehn Sekunden nachdem
der Stein gepresst
und gerüttelt aus der
normalen Fertigungsmaschine
kommt,
verdichtet die patentierte
Behandlung die
Oberfläche. Dadurch
perlt der Dreck später
ab – daher „La Perla“.

Wie der Pflasterstein entsteht:

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Erfahren Sie mehr über die Zulieferer:

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Die Standardfertigungsmaschinen,
die Braun für
„La Perla“ verwendet, stammen
von Hess: 1948 gegründet, hat
sich das Unternehmen durch
Zukäufe von Fabriken in aller
Welt vergrößert.

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Nach einer Woche Pause wird der Stein weiterveredelt:
Curling-Maschinen von Schindler machen das. Jede
hat sechs Bürsten, um die Oberfläche zu schrubben, und
riesige Staubsauger. Entscheidend für den Charme des
Steins sind die unterschiedlichen Beschichtungen der
Bürsten. Sie enthalten Silizium. Die Maschinen sind groß
wie Busse, haben eine S7-300-Steuerung von Siemens.

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Zement: Der Stoff, der alles zusammenhält,
kommt aus dem Werk
Schelklingen
nahe Ulm. Für „La
Perla“ wird viel grauer und ein
wenig weißer Zement verwendet.

Wasser: 60 Prozent
des Wassers, das für den
Beton gebraucht wird,
kommen aus der Leitung.
Kann man trinken,
die Überkinger-
Quelle ist ganz nah. 30
Prozent stammen aus
dem Regenwassersammelbecken
der Firma
Braun, zehn Prozent
aus deren Brauchwasserkreislauf

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Farbe: Harold Scholz & Co.

In „La Perla“ ist Bayferrox-
Farbe. Das Harold-
Scholz-Werk in Partenstein bei
Aschaffenburg mischt sie aus
vier Grundstoffen der Firma
Lanxess zu einem hellen Gelb
und zu Silbergrau und liefert sie
flüssig an Braun. Lanxess
gehörte früher zu Bayer, deshalb
das „Bay“. Die Firma Scholz ist
105 Jahre alt, familiengeführt.

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Sand und Kies: Röhm & Söhne

Die
Grundstoffe holt das
Familienunternehmen
in Äpfingen bei Laupheim
aus der Erde. Der
Sand hat die Körnung
null bis zwei Millimeter.
Der Kies wird zu kantigem
Split zerbrochen,
Körnung zwei bis fünf
Millimeter. Beides
gemischt geht zu Braun.

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

Die
Oberfläche hat Pfeffer-Salz-
Struktur und Glimmer, reflektiert
Licht wegen des Granits
aus den Odenwald-Steinbrüchen
Lärche und Gehrenberg.
Das Material heißt: Granodiorit
kristallingrau. Der Trick:
Schon in der Fertigungsmaschine
kommt das teure Material
samt Farbe nur in die Oberschicht,
wie Schminke: Innen
ist Normalbeton. Sonst wäre
der Stein fünfmal so teuer.

Herstellungsmaschinen: Hess Maschinenfabrik

Nachbearbeitungsmaschinen: SR-Schindler Maschinen-Anlagentechnik

Wasser und Zement. Heidelbergzement und Wasserversorgung Amstetten

Farbe: Harold Scholz & Co.

Sand und Kies: Röhm & Söhne

Vorsatzmaterial: Röhrig Granit

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