Unternehmen Ex-Vapiano-Vorstand Mirko Silz wollte seine Macht nicht teilen

Die Anfang August von den Eignern der Restaurantkette Vapiano bekanntgegebene Trennung von Vorstand Mirko Silz soll nichts mit dem Einstieg der Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz mit ihrer Investmentgesellschaft Mayfair zu tun haben.

Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin ‘impulse‘ (Ausgabe 9/2011, EVT 25. August) betonte Silz: „Mein Weggang von Vapiano hat mit dem Einstieg der Familie Herz nichts zu tun, aber es gab im zeitlichen Zusammenhang Veränderungen bei den Management-Strukturen, die mich zu dieser Entscheidung gebracht haben.“

Silz spielt laut ‚impulse‘ auf die Vorstandserweiterung um den Gründungsgesellschafter Gregor Gerlach an. Der hatte im März die Anteile dreier Altgesellschafter erworben und kurz darauf 43 Prozent der Vapiano-Anteile an Mayfair verkauft. Gerlach selbst behielt 32 Prozent und rückte in den Vorstand auf. Wie ‚impulse‘ aus dem Eignerkreis erfuhr, wollte Silz seine Macht nicht teilen, weil das seinem Rollenverständnis nicht entsprach. Er selbst erklärt es so: „Ich habe einfach für mich entschieden, dass ich meine Ziele in der neuen Situation nicht verwirklichen kann.“

Anzeige
Vorabmeldung
Den ganzen Artikel lesen Sie in der impulse-Ausgabe 09/2011.

Abonnenten erhalten die neueste Ausgabe jeden Monat frisch nach Hause geliefert. Sie können einzelne Ausgaben von impulse auch als Heft bestellen oder in digitaler Form als PDF kaufen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...