Unternehmen Familienunternehmen blicken optimistischer ins zweite Halbjahr

Die Stimmung unter Deutschlands Familienunternehmern hat sich erneut verbessert. Fast ein Drittel der Firmen will laut einer aktuellen Umfrage zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Der Verband der Familienunternehmer warnte jedoch vor möglichen Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl.

Die Familienunternehmen in Deutschland blicken etwas optimistischer in die Zukunft. In einer aktuellen Umfrage bewerteten sie die wirtschaftliche Stimmung im dritten Quartal mit einer Durchschnittsnote von 2,6, wie die Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“ am Sonntag in Berlin mitteilten. Das sei eine Verbesserung um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum zweiten Quartal.

Eine positive Entwicklung sei für das dritte Quartal auch bei den Investitionsabsichten und der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu erkennen. 41 Prozent der befragten Unternehmer planen demnach Erweiterungsinvestitionen und 29 Prozent wollen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Die erwartete Auftragslage bewerteten die Unternehmen unverändert mit der Note 2,6.

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„Die Ergebnisse lassen optimistisch in die zweite Jahreshälfte blicken“, sagte Lutz Goebel, Präsident des Familienunternehmer-Verbands. „Die grundsätzlich gute Stimmung sollten die Politiker mit ihren Forderungen nach mehr Steuern und mehr Umverteilung nicht eintrüben“, warnte Goebel. „Der Wirtschaftsmotor darf nicht abgewürgt werden.“ Für die Umfrage wurden 402 Mitgliedsunternehmen der Verbände befragt.

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