Unternehmen Familienunternehmer bleiben mehrheitlich optimistisch

Die schwächelnde Konjunktur und die Euro-Dauerkrise perlt an vielen Familienbetrieben ab. Einer Umfrage zufolge rechnen 56 Prozent im kommenden Jahr mit einem wachsenden operativen Geschäft. Allerdings war die Zahl der Optimisten bei der gleichen Umfrage vor einem Jahr deutlich höher.

Trotz schwächelnder Konjunktur und der Euro-Dauerkrise bleiben viele Familienunternehmer in Deutschland optimistisch gestimmt. Von ihnen erwarten 56 Prozent laut einer Umfrage des Verbands „Die Familienunternehmer“ für 2012 ein wachsendes operatives Geschäft – allerdings hatte der Anteil der Optimisten vor einem Jahr noch bei 71 Prozent gelegen.

Die Zahl ihrer Arbeitsplätze konstant halten wollen 58 Prozent der Unternehmer, 32 Prozent planen sogar eine Aufstockung. „Hauptunsicherheitsfaktor bleibt allerdings die Politik:
Staatsverschuldung und Euro-Stabilität sind Quellen größter Sorgen“, sagte Verbandschef Lutz Goebel am Donnerstag in Berlin. Zum Glück hätten jedoch viele Firmen die richtigen Konsequenzen aus der letzten Krise gezogen und zum Beispiel ihr Eigenkapital erhöht.

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Die Umfrage wurde bei 626 Familienunternehmern durchgeführt. Der Verband hieß früher Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) und vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von rund 180.000 Firmen in Deutschland. Voraussetzung für die Mitgliedschaft
sind mindestens 1 Mio. Euro Jahresumsatz und zehn Beschäftigte.

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