Unternehmen Firmen haben in den Krisenjahren neue Geschäftsfelder erschlossen

Fast drei Viertel der Unternehmen des produzierenden Gewerbes (73 Prozent) haben die Krisenjahre dazu genutzt, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Frauenquote hingegen nimmt mit Größe des Unternehmens deutlich ab.

Wie impulse (Ausgabe 4/2011, EVT 31. März) exklusiv aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Unternehmensberatung Kerkhoff Consulting zitiert, erschlossen sich in den letzten zwei bis drei Jahren 68 Prozent der mittleren und 75 Prozent der größeren Firmen neue Geschäftsfelder. Gut jedes vierte Unternehmen ließ diesen Zeitraum zum Aufbau neuer Märkte allerdings ungenutzt.

Die laufenden Investitionen finanzierte fast die Hälfte der Firmen (49 Prozent) größtenteils aus dem Eigenkapital, bei jedem dritten Unternehmen hielten sich Fremd- und Eigenkapital die Waage. Lediglich 15 Prozent der befragten 500 Top-Entscheider gaben an, dass die laufenden Investitionen überwiegend mit Fremdkapital getätigt wurden. Die Allensbach-Studie zeigt, dass vor allem größere Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern über eine solide Finanzbasis verfügen. Von diesen waren 61 Prozent in der Lage, ihre Investitionen zu großen Teilen mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Von den mittleren Unternehmen konnten dies nur 37 Prozent.

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Wie die Allensbach-Studie weiter zeigt, sind weibliche Führungskräfte in größeren Firmen deutlich seltener. Während mittlere Unternehmen bis zu 20 Prozent Frauen in Führungspositionen haben, halbiert sich diese Quote bei den großen Unternehmen.

Aus dem Magazin
Dieser Beitrag stammt aus der impulse-Ausgabe 04/2011.

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