Unternehmen Gastwirte und Hoteliers fürchten um Geschäftsprognose

Das Gast- und Hotelgewerbe konnte sich im ersten Halbjahr über gute Konjunkturdaten freuen. Doch die Angst um negative Auswirkungen der EU-Schuldenkrise grassiert auch in der Branche.

Nach dem guten Start ins Jahr sorgt sich das deutsche Gastgewerbe zunehmend wegen der abflauenden Konjunktur. „Wenn die negativen Nachrichten weitergehen, hat das sicher Folgen für das Konsumverhalten der Verbraucher“, sagte eine Sprecherin des Dachverbandes Dehoga. „Wir sind sehr konjunktursensibel.“

Die Branche hoffe, dass sich trotz der Schuldenkrise in der Euro-Zone und der jüngsten Turbulenzen an den weltweiten Börsen das Verbraucherklima in Deutschland nicht weiter eintrübe. Die Hoteliers und Gastronomen seien optimistisch in den Sommer gegangen, sagte die Sprecherin. „Wir bleiben bei unserer Prognose.“

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Für 2011 peilt der Verband ein nominales Umsatzplus von rund drei Prozent an und liegt damit bisher gut im Rennen. Von Januar bis Mai setzten die Unternehmen spartenübergreifend etwa drei Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Hoteliers machten sogar ein Plus von rund vier Prozent, Gastronomen erlösten 2,6 Prozent mehr.

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