Unternehmen Grohe wächst – und hebt die Preise an

Metall ist an den Weltmärkten teurer geworden. Das bekommen in vielen Fällen inzwischen auch Bauherren und Heimwerker zu spüren. Der Branchenriese Grohe vollzieht weltweit Preiserhöhungen.

Die gestiegenen Rohstoffpreise erreichen das Badezimmer: Europas führender Hersteller von Sanitärarmaturen, Grohe, hat Anfang des Jahres Preiserhöhungen vorgenommen. Im Durchschnitt seien die Preise um sieben Prozent angehoben worden, sagte der Chef des Konzerns, David Haines, in Düsseldorf. Er verwies auf höhere Materialkosten unter anderem bei Kupfer.

Grohe hat große Wachstumspläne insbesondere in China. Von der Zusammenarbeit mit dem führenden chinesischen Armaturenhersteller Joyou verspricht sich Haines kräftige Impulse unter anderem bei Bauprojekten. Außerdem könnten die Marktführer aus Europa und China gemeinsam in Asien expandieren. Grohe hatte in den vergangenen Monaten die Mehrheit der Stimmrechte bei der Joyou AG erworben.

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Dank zahlreicher Innovationen wächst Grohe zweistellig. 2010 stieg der Umsatz des Düsseldorfer Konzerns um fast ein Fünftel auf 980 Mio. Euro. Auch der operative Gewinn stieg deutlich. Dieser Trend setzte sich nach Vorstandsangaben 2011 fort. Wie hoch der Gewinn unter dem Strich ausfiel, nannte der Konzernchef nicht.

Grohe beschäftigt weltweit mehr als 5000 Mitarbeiter, etwa jeder zweite davon hat seinen Arbeitsplatz in Deutschland. Ein Börsengang der Grohe AG, die Finanzinvestoren gehört, sei derzeit nicht geplant.

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