Unternehmen Gutes Personal ist „wachstumslimitierender Faktor“

Im impulse-Interview spricht Simon über die Wachstumsziele von Dachser und warnt vor einer Überhitzung. Kritik äußert er am Verlust der Sachlichkeit bei der Energiewende. Seine Branche sieht er nicht vor einem Wandel, sondern vielmehr im permanenten Umbruch.

Genügend gute Mitarbeiter zu finden, ist für Dachser-Chef Bernhard Simon der entscheidende Faktor für das Erreichen der Wachstumsziele. In einem Interview mit impulse (Ausgabe 5/2011, EVT 28. April) sagte Simon: „Ausreichend gute Leute zu finden, ist bei uns der wachstumslimitierende Faktor schlechthin.“ Langfristig strebe der Logistik-Konzern zwischen acht und zwölf Prozent jährliches Wachstum an, dass sei der „allerbeste Wachstumskorridor“ für Dachser. „Um 20 Prozent oder mehr wollen wir gar nicht wachsen, das halte Dachser nicht aus, dann droht eine Überhitzung“, sagte Simon gegenüber impulse.

Auf die kontroverse Debatte über die Energiewende angesprochen, kritisierte Simon, dass die „gesellschaftliche Diskussion über die Konsequenzen einer Energiewende bislang nicht ausreichend geführt“ wurde. Bei Dachser sei man überrascht, „dass plötzlich große Bereiche der Wirtschaftspolitik ebenfalls von dieser Unberechenbarkeit erfasst werden und es nicht mehr darum geht, mit ruhiger Hand die ordnungspolitischen Fragestellungen zu klären“. Er selbst sei in einer Branche, die andauernd mit solchen Umbrüchen zu tun hatte: „Verkehrspolitik war schon immer unberechenbar“.

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Dieser Beitrag stammt aus der impulse-Ausgabe 05/2011.

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