Unternehmen Hamburg Süd und Hapag-Lloyd prüfen Fusion

Die beiden Hamburger Reedereien könnten die Krise in der Schifffahrt künftig gemeinsam bewältigen: Hapag-Lloyd und Hamburg Süd sprechen über eine Fusion, die Verhandlungen sind allerdings noch in einem recht frühen Stadium.

Die beiden großen deutschen Linienreedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd prüfen eine Fusion. Vorstand und Geschäftsführung der beiden Unternehmen hätten im Einvernehmen mit ihren Gesellschaftern Gespräche aufgenommen, ob und unter welchen Bedingungen ein Zusammenschluss beider Reedereien sinnvoll sei, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag.

Details wurden in der knappen Mitteilung nicht genannt. Beide Reedereien leiden unter der seit Monaten andauernden Schifffahrtskrise und hohen Treibstoffkosten.

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Hamburg Süd gehört zum Oetker-Konzern, einem Familienunternehmen. Hapag-Lloyd ist mehrheitlich im Besitz eines Konsortiums unter maßgeblicher Beteiligung der Stadt Hamburg. Über eine Fusion der beiden Hamburger Unternehmen war in der Vergangenheit schon mehrfach spekuliert worden.

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