Unternehmen Importpreise sinken auf Rekordtief

Die deutschen Importe haben sich 2009 so stark verbilligt wie seit 23 Jahren nicht mehr. Vor allem Energieprodukte sind um fast 30 Prozent günstiger geworden.

Die Einfuhrpreise fielen um 8,6 Prozent im Vergleich zu 2008, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Einen stärkeren Rückgang hatte es zuletzt 1986 mit 15,7 Prozent gegeben. 2008 hatten sich die Importgüter noch um 4,6 Prozent verteuert.

Grund für den Preisverfall waren vor allem billigere Energieprodukte wie Rohöl, Benzin, Diesel, Kohle und Strom. Sie kosteten wegen der weltweit gesunkenen Nachfrage infolge der globalen Rezession im Schnitt 29,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Importierte Nahrungsmittel und Getränke verbilligten sich um 4,2 Prozent. Milch und Milchprodukte waren um 11,4 Prozent günstiger zu haben.

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