Unternehmen In deutsche Internet-Startups wird zu wenig investiert

Deutschland schwächelt, was die Finanzierung von Internetunternehmen angeht. Christian Nagel, Partner der Venture-Capital-Firma Earlybird, sieht aber auch positive Entwicklungen in Deutschland. So entwickele sich in Berlin immer mehr ein weltweit bedeutsames europäisches Cluster.

Wenn es um die Finanzierung von Internetunternehmen geht, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor deutlich hinterher. Dabei seien die Aussichten heute besser denn je, mit deutschen Internet-Startups auch international erfolgreich sein zu können. Diese Überzeugung äußert Christian Nagel, Mitgründer und Managing Partner des Investment-Unternehmens Earlybird, in einem Beitrag für „impulse“ (Ausgabe 4/2012, EVT 29. März). Viele Unternehmer hätten demnach aus den Fehlern des Gründungsbooms in Deutschland um das Jahr 2000 gelernt. „Niemand bläst Millionen für das Marketing raus, bevor ein Konzept den Realitätstest bestanden hat“, so Nagel. „Da wird Stein auf Stein aufgebaut.“

Bestätigt sieht sich Christian Nagel in seiner Einschätzung durch das anhaltende Investitionsinteresse in deutsche Neugründungen. Vor allem in Berlin entwickele sich ein europäischer Cluster, der weltweit bedeutsam werden kann. Den Grund dafür sieht der Investor im Wesentlichen in den Erfahrungen, die deutsche Unternehmer in den vergangenen Jahren durch das Kopieren ausländischer Geschäftsideen gemacht hätten.

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„Jetzt fangen sie an, etwas Eigenes zu kreieren, Originale zu schaffen“, betont Nagel in „impulse“. Unternehmen wie Soundcloud oder Crowdpark stünden auf soliden Füßen und hätten ausgereifte Ideen und Produkte, die funktionieren und für die Kunden zu zahlen bereit sind. Dies habe dazu geführt, dass deutsche Startups erstmals sogar einen Vorsprung haben und von anderen kopiert werden. „So ist es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Facebook oder Google aus Deutschland kommt“, ist Nagel überzeugt.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der impulse-Ausgabe 04/2012.

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