Unternehmen Insolvenzverfahren für Kunert eröffnet

Eigentlich wollte der bankrotte Strumpfhersteller Kunert die Sanierung in Eigenverwaltung durchziehen. Weil es jedoch „aussichtsreiche Gespräche“ mit Investoren gibt, wechselte das Unternehmen in ein reguläres Insolvenzverfahren. Das ist nun eröffnet worden.

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Das Insolvenzverfahren für den Strumpfhersteller Kunert AG ist eröffnet worden. Wie das Traditionsunternehmen am Donnerstag mitteilte, hat das Amtsgericht Kempten Arndt Geiwitz in Neu-Ulm zum Insolvenzverwalter bestellt.

Das 1907 gegründete Unternehmen hatte im Februar die Sanierung in Eigenverwaltung beantragt, ist wegen „aussichtsreicher Gespräche“ mit Investoren auf Geiwitz‘ Rat hin aber in ein reguläres Insolvenzverfahren gewechselt. Das ermöglicht es Käufern, Kunert ohne Schulden zu übernehmen. Ein Schuldenberg und hohe Kosten belasten die Firma, die fast 80 Prozent ihrer Umsätze in Deutschland macht. Kunert beschäftigt in Immenstadt und in Marokko noch und 1000 Mitarbeiter, plant aber einen Stellenabbau.

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