Unternehmen Jedes fünfte Auto fällt bei der Hauptuntersuchung durch

Bei rund 25 Prozent der Autos muss nach der HU nachgefasst werden

Bei rund 25 Prozent der Autos muss nach der HU nachgefasst werden© GI

Bremsen, Auspuff oder Reifen: Knapp 25 Prozent der Fahrzeuge schaffen es nur unter Vorbehalt durch die Hauptuntersuchung des TÜV-Konkurrenten GTÜ. Jedem fünften Auto verwehren die Prüfer die Plakette ganz.

Jedes fünfte Auto ist im vergangenen Jahr bei der Hauptuntersuchung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) durchgefallen. „Auf den Gesamtfahrzeugbestand von 43,4 Millionen Pkw hochgerechnet bedeutet dies, dass mehr als neun Millionen Autos nicht dem geforderten sicherheitstechnischen Standard im Straßenverkehr entsprechen“, sagte Rainer Süßbier, Technischer Leiter der GTÜ, am Freitag bei der Vorstellung des jährlichen Mängelreports in Stuttgart.

Scheinwerfer, Bremsen, Auspuff und Reifen seien die häufigsten Gründe, weshalb die Prüfer die Plakette verwehrten, teilte die GTÜ mit. Der Anteil sei erneut gestiegen – um gut zwei Prozentpunkte.

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Die Quote der Autos, welche die Hauptuntersuchung ohne jede Beanstandung überstanden, lag bei 53,8 Prozent. 24,7 Prozent hatten geringe Mängel und bekamen die Plakette unter der Auflage, diese zu beseitigen. 2012 überprüfte die GTÜ rund vier Millionen Autos.

Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen steige und damit auch die Häufigkeit der Mängel, heißt es in dem Bericht. Während die Prüfer im Schnitt bei 100 bis zu drei Jahre alten Autos insgesamt nur knapp 20 Mängel fanden, spürten sie bei mehr als neun Jahre alten Fahrzeugen insgesamt zehnmal so viele auf.

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