Unternehmen Jungunternehmer wollen Jugendliche aus Krisenländern nach Deutschland locken

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland wollen Jugendliche aus Krisenländern in Europa in die Bundesrepublik holen. Sie sollen bei den Mitgliedsunternehmen des Verbands eine Ausbildung machen können. Schon im Herbst könnten die ersten Jugendlichen starten.

Das kündigte Sándor Mohácsi, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland an. „Als junge Wirtschaft übernehmen wir Verantwortung und leisten unseren Beitrag dazu, dass Jugendliche aus den Krisenländern eine gute Ausbildung bekommen“, sagte er. Damit solle verhindert werden, dass eine ganze Generation von jungen Menschen ohne Ausbildung bleibe.

Schon zum Ausbildungsbeginn im Herbst könnten die ersten Jugendlichen aus Krisenländern nach Deutschland kommen und eine Ausbildung anfangen. Die beteiligten Unternehmen wollen den Jugendlichen nicht nur einen Ausbildungsplatz garantieren, sondern sie auch bei der Integration unterstützen. Auch wenn die jungen Arbeitnehmer zurück in die Heimat wollen, wollen die Unternehmen helfen.

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Bei den Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mehr als 10.000 Jungunternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren organisiert. In den Mitgliedsunternehmen gibt es insgesamt rund 35.000 Ausbildungsplätze. Mit der Initiative unterstützen die Wirtschaftsjunioren ein Programm der Bundesagentur für Arbeit. Damit sollen junge Menschen in Europa zu mehr Mobilität angeregt werden und so die Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern bekämpft werden.

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