Unternehmen Lego türmt mit Bauklötzen Rekordgewinn auf

Der Spaß von Kindern am Spielen mit Bauklötzen beschert Lego immer neue Rekordgewinne. 2012 übertraf vor allem der Erfolg einer neuen Serie für Mädchen alle Erwartungen. Der Gewinn hat sich in den letzten fünf Jahren vervierfacht.

Weil jetzt auch immer mehr Mädchen mit Lego-Klötzen bauen, hat der dänische Spielzeugkonzern Lego im letzten Jahr wieder einen Rekordgewinn eingefahren. Wie das Familienunternehmen am Donnerstag in Billund mitteilte, kletterte der Nettogewinn 2012 von 4,2 auf 5,6 Mrd. Kronen (rund 750 Mio. Euro). Konzernchef Jørgen Vig Knudstorp nannte als wichtigsten Grund neben den klassischen Linien Lego City und Lego Star Wars den für das Unternehmen selbst überraschend starken Erfolg mit der neuen Serie Lego Friends für Mädchen.

Den Umsatz steigerte Lego im vorigen Jahr um 25 Prozent auf 23,4 Mrd. Kronen (3,1 Mrd. Euro). Seit der weitgehenden Rückkehr zum Kerngeschäft mit den Bauklötzen haben die Dänen in den vergangenen fünf Jahren jährliche Umsatzsteigerungen von stets über 15 Prozent geschafft. Der Nettogewinn kletterte seit 2008 trotz Finanzkrise, Rezession und zeitweise dümpelnder Konjunktur in steter Folge von 1,4 auf 5,6 Mrd. Kronen.

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Knudstorp nannte den Rekordgewinn „besser als erwartet“ und sagte zum eigenen Rezept: „Das liegt vor allem daran, dass wir Produkte lancieren und liefern konnten, die Kinder auf der ganzen Welt ganz oben auf ihren Wunschzetteln haben.“ In Deutschland als wichtigstem europäischem Abnehmerland stieg der Einzelhandelsumsatz im letzten Jahr um 12,7 Prozent auf 331 Mio. Euro. Der Marktanteil stieg nach Lego-Angaben um 1,4 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent. In der Pressemitteilung aus der Deutschland-Zentrale in München hieß es dazu: „Lego Friends und Lego Ninjago Sets sorgten für ein steinreiches Jahr.“

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