Unternehmen Leki-Chef stirbt bei Flugzeugabsturz

Einen Tag vor seinem Geburtstag stürzt der 56-jährige Geschäftsführer des Skistockherstellers Leki, Klaus Lehnhart, mit einem Flugzeug in den Tod. Die Polizei sucht nach der Absturzursache des passionierten Kunstfliegers.

Beim Absturz eines Kunstflugzeugs ist der schwäbische Unternehmer Klaus Lehnhart am Montag ums Leben gekommen. Lehnhart war Geschäftsführer des Skistockherstellers Leki und wäre am heutigen Dienstag 57 Jahre alt geworden. Der 24 Jahre alte Pilot der zweisitzigen Maschine habe den Absturz in Kirchheim unter Teck schwer verletzt überlebt, teilte die Polizei Esslingen mit.

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Nach dem Abheben des Fliegers habe der Motor ausgesetzt. Der Versuch, noch auf die Startbahn zurückzukehren, sei gescheitert. Das Flugzeug stürzte nach Polizeiangaben in ein Waldstück, fing Feuer und brannte aus. Der überlebende 24-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 250.000 Euro.

Die Polizei Esslingen bestätigte auf Anfrage, dass es sich bei dem Todesopfer um den Unternehmer handelt. Lenharts Firma produziert unter anderem Stöcke für Skifahrer und Nordic Walker und stattet prominente Wintersportler wie den Biathleten Andreas Birnbacher und Skirennfahrer Felix Neureuther aus.

In der Firma war auch am Dienstag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Im Internetauftritt der Leki GmbH heißt es, dass Lenhart seit 1998 aktiv Motorkunstflug betreibe. Er habe zahlreiche Auszeichnungen und Meisterschaftstitel errungen. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahm Ermittlungen auf.

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