Unternehmen Maschinenbauer legen im Ausland zu

Nur aufgrund ihrer guten Exporte haben die deutschen Maschinenbauer im September ein leichtes Plus bei den Bestellungen erzielt. Für dieses Jahr erwarten die Unternehmen eine Steigerung der Produktion um 14 Prozent.

Die deutschen Maschinenbauer haben nur dank Zuwächsen im Ausland im September ein leichtes Plus bei den Bestellungen verbucht. Der Auftragseingang sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit.

Das Exportgeschäft habe um drei Prozent zugelegt, während die Bestellungen aus dem Inland um zwei Prozent zurückgegangen seien. Die Branche, zu der neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie ThyssenKrupp, Gea oder Gildemeister gehören, setzt rund drei Viertel ihrer Anlagen im Ausland ab.

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Der langsamere Wachstumsprozess setze sich wie erwartet fort, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. „Ein deutlicher Rückgang im durch Schulden- und und Euro-Krisen belasteten Ordermonat September blieb aus. Die Branche wächst weiter.“ Der VDMA erwartet in diesem Jahr eine Steigerung der Produktion um 14 Prozent auf 188 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr peilen die Hersteller ein Plus von vier Prozent an.

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