Unternehmen Mittelständler bleiben optimistisch

Griechenland, Portugal und Irland befinden sich in einer tiefen Schuldenkrise. Doch während Kreditversicherer vor negativen Auswirkungen auf den Export warnen, sehen deutsche Mittelständler sogar Vorteile.

Für die deutsche Exportwirtschaft wird sich die Schuldenkrise mancher EU-Staaten wie Griechenland, Portugal oder Irland erst später negativ auswirken. Diese Einschätzung äußerte der Sprecher des Kreditversicherers Coface, Erich Hieronimus, gegenüber impulse. „Die
starken Folgewirkungen der Krise in Griechenland werden erst nächstes, vielleicht sogar
übernächstes Jahr kommen“, sagte Hieronimus. „Viel dramatischer könnte es noch in
Portugal und Irland werden oder auch in Spanien und Großbritannien. Da geht es um ganz
andere Dimensionen“, führte er aus.

Demgegenüber beurteilen eine Reihe von mittelständischen Unternehmen, die impulse
befragte, die Lage insbesondere in Griechenland positiver. Viele Exporteure versprechen
sich sogar Verbesserungen im Handel durch das harte Durchgreifen der griechischen
Regierung. „Wir registrieren keine Auswirkungen der monetären Probleme Griechenlands
auf unser Geschäft“, erklärte beispielsweise der Exportleiter der Lausitzer LKT Klärtechnik
Ralf Schäfer. „Wir denken, dass sich durch die Antikorruptionsregulierungen die Situation
unseres griechischen Partners sogar nachhaltig verbessern wird“, ergänzte Schäfer.

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