Unternehmen Mundpropaganda und virales Marketing

Viele Unternehmen glauben, sie könnten unter Kontrolle halten, welche Botschaften über sie in Umlauf sind. Eine Illusion, vor allem in Zeiten von Youtube, Twitter & Co. Statt sich abzukapseln, sollten Chefs Mundpropaganda bewusst einsetzen. Wie, zeigt der impulse-Workshop "Mundpropaganda und virales Marketing".

Wer erfolgreich Kunden ansprechen will – ob Endverbraucher oder Zulieferer – sollte sich klar machen, welche zentrale Rolle Mundpropaganda heute spielt. Was Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung sagen, kann über Erfolg oder Pleite einer Firma mitentscheiden, zumal sich in Zeiten des Internets Informationen rasend schnell – wie ein Virus – verbreiten. „Virales Marketing“ tritt deshalb zunehmend neben klassische Werbung. Und doch glauben immer noch viele Unternehmen, sie könnten unter Kontrolle halten, welche Botschaften über sie kursieren. Eine Illusion. Statt sich abzukapseln, sollten Unternehmen Mundpropaganda bewusst einsetzen.

Wie dies geht, zeigt der impulse-Workshop, der am 17. November 2009 in Düsseldorf stattfinden wird. Drei Unternehmer und ein Agenturvertreter/Wissenschaftler erläutern an konkreten Beispielen, worauf es bei Mundpropaganda ankommt. Dabei geht es sowohl um Aktionen, die sich im Internet verbreiten, als auch Mund-zu-Mund-Propaganda im traditionellen Sinn, also um Offline-Kommunikation. Um einen guten Austausch zu gewährleisten, ist die Teilnehmeranzahl beschränkt.

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Referenten

Felix Ahlers, Vorstand für Marketing und Vertrieb, Frosta, aus Bremerhaven. Frosta gilt unter mittelständischen Unternehmen als einer der Vorreiter für Mundpropaganda. Die Firma unterhält einen eigenen Blog, dreht Videos fürs Internet, hat sogenannte Frosta-Scouts („Die Botschafter des guten Geschmacks“) angeheuert und macht spezielle Mundpropaganda-Aktionen für neue Produkte. Felix Ahlers ist gelernter Koch und Sohn des Frosta-Eigentümer Dirk Ahlers.

Werner Deck, Geschäftsführer, Malerdeck GmbH, Eggenstein-Leo. bei Karlsruhe. In der vierten Generation führt der Maler Werner Deck sein Unternehmen. Wenn er eine Wohnung streicht, können die Kunden auf seine Kosten essen gehen. Er hinterlässt Teddybären in den Räumen oder Zettel an den Türen der Nachbarn. In Annoncen sucht er gezielt nach neuen Kunden. Werner Deck ist Träger des Deutschen Handwerkspreises.

Kirstin Walther, Geschäftsführerin, Saftkelterei Walther, Arnsdorf. Die Inhaberin der sächsischen Kelterei vertreibt ihre Säfte in ganz Deutschland. Mit ihrem eigenen Internetblog www.saftblog.de hat sie mehrere Preise gewonnen. Inzwischen hat sie – aufgrund ihrer offenen Kommunikation – eine große Fangemeinde und nutzt auch den Nachrichtendienst Twitter.

Martin Oetting, Gesellschafter und Leiter Forschung, trnd AG, Berlin. Trnd ist eine der führenden Mundpropaganda-Marketingagenturen in Europa und hat seit Anfang 2005 mehr als 100 Kampagnen für Kunden wie P&G, Wrigley, Henkel, GSK, Bosch, Unilever, L’ORÉAL, Dr.Oetker, smart oder Sixt realisiert. 2009 erscheint Oettings Doktorarbeit „The Ripple Effekt“, die er neben seiner Tätigkeit für die Agentur abgeschlossen hat. Oettings Blog heißt: www.connectedmarketing.de.

Moderator

Dr. Nikolaus Förster, Chefredakteur impulse, Hamburg

 

  • Weitere Informationen
  • Zeit: Dienstag, 17. November 2009, 10.00 Uhr – 13.00 Uhr, anschließend gemeinsames Mittagessen
  • Ort: Hotel Intercontinental, Königsallee 59, 40215 Düsseldorf www.duesseldorf.intercontinental.com
  • Teilnahmegebühr: 300.- Euro (zzgl. 19% MwSt.) für impulse-Abonnenten, 350,- Euro (zzgl. 19% MwSt.) für andere Teilnehmer

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