Unternehmen Schlecker-Nachfolger Dayli gewinnt etwas Zeit für die Investorensuche

Eine Dayli-Filiale in Österreich

Eine Dayli-Filiale in Österreich© Dayli

Der insolvente Schlecker-Nachfolger Dayli hat sich im Kampf gegen das endgültige Aus durch eine Rabattaktion etwas Luft verschafft, vor allem auch für die Suche nach einem Investor. Viel Zeit bleibt der Supermarktkette aber nicht mehr.

Der insolvente Schlecker-Nachfolger Dayli hat im Kampf gegen das endgültige Aus etwas Zeit gewonnen. Eine Rabattaktion brachte der Supermarktkette mehr Geld als erwartet ein. Das verschafft dem Unternehmen Luft für die Suche nach einem Investor, wie der zuständige Masseverwalter Rudolf Mitterlehner am Dienstag mitteilte. „Mehr als maximal 2 Wochen sind aus heutiger Sicht nicht mehr drin“, hieß es allerdings in der Mitteilung. Ursprünglich war die endgültige Schließung von Dayli für Ende Juli angekündigt, sollte sich bis dahin kein Investor gefunden haben.

Trotzdem seien bereits alle verbliebenen über 2200 Mitarbeiter vorsorglich zur Kündigung bei der österreichischen Arbeitsagentur angemeldet worden. Dies sei eine „Sicherheitsmaßnahme und kein Indiz für eine unabwendbare Betriebsschließung und Zerschlagung des Unternehmens“, sagte Mitterlehner.

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Anfang Juli wurde über die österreichische TAP dayli Vertriebs GmbH mit Sitz in Pucking ein Sanierungsverfahren eröffnet. Mit dem Konzept eines modernen Tante-Emma-Ladens sollten ursprünglich auch Hunderte Läden in Deutschland übernommen werden.

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