PARTNER-ADVERTORIAL Schon am Stehtisch strategisch Netzwerken

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Sie kommen von einem Networking Event, haben jede Menge Gespräche geführt. Der Kopf brummt. USP-Overload. Visitenkarten en masse. Was nun? Ungeübte Netzwerker versinken leicht im Chaos. Strategisches Vorgehen hilft, denn für Networking-Profis beginnt die Nachbereitung schon während der Veranstaltung.

Der Besuch einer Netzwerk-Veranstaltung soll Sie unternehmerisch nach vorne bringen, da kommt im Idealfall irgendwann was bei rum, bleibt Geschäft hängen. Ihre Top-Priorität lautet: Eine Person in kürzester Zeit gut genug kennenlernen, um mit ihr eine professionelle, langfristige Empfehlungspartnerschaft zu starten.

Holen Sie das Beste aus Ihrer Netzwerkzeit heraus

Einige Insider-Tipps helfen Ihnen dabei, mehr Business aus einem Event zu ziehen, es sich leichter zu machen. Hilfestellung gibt der US-amerikanische Unternehmensberater Dr. Ivan Misner, weltweit anerkannter Business Networking-Experte. Was können Sie konkret tun, um Ihre Networking-Taktiken zu verbessern? Holen Sie das Beste aus Ihrer Netzwerkzeit heraus. Anders ausgedrückt: Vergeuden Sie keine Zeit!

Anzahl der Kontakte pro Event runterfahren

Viel hilft nicht viel. Das Wichtigste ist die Qualität der Unternehmer, mit denen Sie sich austauschen. Spüren Sie Personen auf, die relevant für Ihr Business und Ihre Interessen sind, darauf kommt es an. Bei einem typischen Event knüpfen Sie maximal fünf bis zehn Kontakte, mehr schaffen Sie kaum. Hört sich nicht sonderlich viel an, reicht aber völlig aus, wenn Sie mit den richtigen Leuten sprechen. Steuern Sie wöchentlich zumindest ein Event an, kommen monatlich schnell 20 relevante Qualitätskontakte zusammen. Wollen Sie die alle vernünftig und intensiv nachfassen (Follow-up in Form von Mail, Telefonat oder persönlichem Treffen), haben Sie mehr als genug zu tun, ist der Monat voll. Also: filtern, sieben, aussortieren.

Fünf bis zehn Minuten Gesprächszeit pro Person

Auch auf die Länge der einzelnen Gespräche sollten Sie bei einem Networking Event achten. Okay, Sie beschränken sich bereits auf fünf oder maximal zehn Kontakte im Raum. Das ist gut, heißt aber nicht, dass Sie mit jedem dieser Kontakte jeweils 20 Minuten ausufernd plauschen sollen. Kurzfassen! Investieren Sie fünf bis zehn Minuten Gesprächszeit, um eine Person kennenzulernen. Dabei konzentriert zuhören und nicht vergessen, die Visitenkarte einzusammeln – denn ins Eingemachte geht es erst beim Follow-up. Auf der Veranstaltung selbst wird lediglich der Grundstein für die künftige Geschäftsbeziehung gelegt.

Time to say goodbye – irgendwann ist auch mal Schluss

Die relevanten Infos sind ausgetauscht, aber Ihr Gegenüber ist in Plauderlaune, macht keine Anstalten, den Gesprächsfaden zu verlieren. Sie möchten zum nächsten spannenden Kontakt weiterziehen, ohne unhöflich zu erscheinen. Wie gelingt der perfekte Gesprächsausstieg? Bieten Sie abschließend Ihre Hilfe an: „Was kann ich sonst noch Gutes für Sie tun, privat oder geschäftlich?“ Diese finale Frage ist absolut kein Notnagel. Sie hat strategischen Wert für das Follow-up und funktioniert auf Basis des Reziprozitätsprinzips. Sie haben ernsthaft Hilfe angeboten und Bereitschaft signalisiert, ihr Netzwerk anzuzapfen. Sie verabschieden sich mit gutem Gewissen und gehen die nächste Unterhaltung an. Ein stilvoller Abgang.

Visitenkarten-Spickzettel hilft bei der Nachbereitung

Dieser Rat wird Ihnen das Follow-up enorm erleichtern: Machen Sie sich während der Veranstaltung Notizen auf den Visitenkarten, die Sie im Laufe des Morgens oder Abends ergattern. Einige Stichpunkte auf der Karte über den gerade verabschiedeten Gesprächspartner helfen Ihnen einerseits dabei, sich (Tage später) an die Person und das gesprochene Wort zu erinnern. Andererseits halten Sie kurz inne, kommen etwas runter, bevor Sie zur nächsten Person (meistens ein Erstkontakt) eilen. Es ist Ihre Chance, sich neu zu sortieren, zu sammeln, gedanklich auf das Folgegespräch zu konzentrieren. Auf die Vorderseite kommen Datum und Name der Veranstaltung, die Rückseite bietet Platz für ein paar schnelle Notizen über die geführte Konversation oder sonstige wichtige Infos. Wenn Sie die Person später im Follow-up kontaktieren, können Sie sich wunderbar auf Ihren Visitenkarten-Spickzettel beziehen.

Bei günstigem Karma direkt Folgetermin eintüten

Die Zeit beim freien Netzwerken ist knapp. In der Regel hüpfen Sie von Tisch zu Tisch, ein Talk jagt den nächsten. Spannende Kontakte, bei denen Sie direkt im Face-to-Face fühlen, dass sie längerfristig wertvoll sein können, sollten Sie nicht so schnell vom Haken lassen. Sichern Sie den Kontakt ab (sofern die Sympathie auf Gegenseitigkeit beruht). Schlagen Sie mit prüfendem Blick auf Ihr Smartphone oder Ihren Planer direkt einen Folgetermin vor. So haben Sie später in einer ruhigeren Atmosphäre genügend Zeit, sich intensiv auszutauschen, die geschäftliche Beziehung zu vertiefen. Wenn Ihr Gegenüber die positiven Schwingungen ebenfalls spürt, wird er gegen eine Terminabsprache nichts einzuwenden haben. So tüten Sie schon während der Veranstaltung das nächste Treffen ein. Das perfekte Follow-up.

Bei „normalen“ Schwingungen zumindest Karten tauschen

Wenn die positiven Schwingungen geringer ausfallen, Ihnen noch nicht ganz klar ist, ob ein Kontakt längerfristig zum vertrauensvollen Empfehlungspartner werden kann, tauschen Sie zunächst nur Visitenkarten aus und senden später eventuell eine Follow-up-Mail. So besteht die Möglichkeit, sich nach und nach besser kennenzulernen. Zumindest wahren Sie die Chance, sich (irgendwann) gegenseitig unternehmerisch helfen zu können.

Auf der nächsten Veranstaltung einfach ausprobieren. Die Regeln von Ivan Misner helfen, Chaos bei der Nachbereitung zu vermeiden. Netzwerken Sie schon am Stehtisch strategisch.

Acht Regeln für ein erfolgreiches Follow-up:

  1. Holen Sie das Beste aus Ihrer Netzwerkzeit heraus. Vergeuden Sie keine Zeit!
  2. Orten Sie (nur) Personen, die relevant für Ihr Business und Ihre Interessen sind.
  3. Knüpfen Sie bei einem Event maximal fünf bis zehn zielführende Kontakte, nicht mehr.
  4. Investieren Sie fünf bis zehn Minuten Gesprächszeit, um eine Person kennenzulernen.
  5. Hilfsangebot erleichtert den Gesprächsausstieg: „Was kann ich sonst noch für Sie tun?“
  6. Direkt angefertigte Visitenkarten-Spickzettel helfen enorm bei der Nachbereitung.
  7. Bei positiven Schwingungen (Premium-Kontakt) direkt einen Folgetermin vorschlagen.
  8. Bei „normalen“ Kontakten zumindest Karten tauschen und Follow-up-Mail versenden.
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