Unternehmen Siemens baut in Erlangen und Offenbach 340 Stellen ab

Das Siemens-Logo

Das Siemens-Logo© Siemens

In Erlangen und Offenbach sollen bis 2016 rund 340 Stellen bei Siemens wegfallen. Um seine Präsenz in Asien zu verstärken, verlagert der Konzern die Arbeitsplätze nach Südkorea. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.

Im Zuge des geplanten Stellenabbaus in der Energiesparte will Siemens nach einem Zeitungsbericht rund 340 Stellen an den Standorten Erlangen und Offenbach abbauen. Die Arbeitsplätze sollten in der Geschäftseinheit „Schlüsselfertige Kraftwerke“ (Energy Solutions) gestrichen werden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Dienstag. Mittelfristig wolle der Konzern in der selben Geschäftseinheit sogar rund 650 Arbeitsplätze an den beiden Standorten abbauen und stattdessen neue in Korea schaffen. Siemens reagiere damit auf die verschlechterte Auftragslage in Europa.

Mit der Verlagerung, die zulasten deutscher Standorte geht und bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll, wolle Siemens seine Präsenz in Asien stärken. Betroffen seien in erster Linie hochqualifizierte Mitarbeiter wie Ingenieure. Siemens hatte im Dezember die Streichung von 1100 Stellen in seiner Energiesparte in Deutschland bekanntgeben.

Anzeige

Ein Siemens-Sprecher kommentierte die Zahlen nicht, bestätigte der Zeitung aber, dass gerade Gespräche mit Arbeitnehmervertretern aufgenommen worden seien, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...