Unternehmen Siemens schließt seine Solarsparte

Eine von Siemens errichtete Solaranlage nahe der Stadt Eilat in Isreal.

Eine von Siemens errichtete Solaranlage nahe der Stadt Eilat in Isreal. © Siemens

Die Suche nach einem Käufer war vergeblich, Siemens wird seine defizitäre Solarsparte entgültig schließen. Zukünftig will sich der Konzern auf Wind- und Wasserkraft konzentrieren.

Der Elektrokonzern Siemens macht seine Solarsparte endgültig dicht. Betroffen sind rund 280 Mitarbeiter vor allem in Israel. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“. Es habe sich angesichts der Krise der gesamten Solarbranche kein Investor gefunden. Der Konzern hatte vor gut einem halben Jahr seinen Ausstieg aus dem Geschäft angekündigt. Bei Siemens läuft ein milliardenschweres Sparprogramm, mit dem der Konzern bei der Profitabilität zur Konkurrenz aufschließen will. Das erst vor vier Jahren gestartete Solarabenteuer dürfte Siemens am Ende rund eine Milliarde Euro gekostet haben.

Im Oktober 2012 hatte Konzernchef Löscher den geplanten Verkauf der Solarsparte bekanntgegeben. Die Solarbranche schwächelt schon seit längerem. In Zukunft wird der Konzern sich auf Wind- und Wasserkraft konzentrieren.

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