Unternehmen Deutliches Wachstum: Miele verkauft mehr Haushaltsgeräte

Waschmaschinen-Produktion bei Miele in Gütersloh.

Waschmaschinen-Produktion bei Miele in Gütersloh.© Miele

Miele hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert: Nicht nur auf dem deutschen Heimatmarkt verkaufen sich die Haushaltsgeräte des Herstellers gut, sondern auch in den USA, Australien und in Russland. Die Investitionen stiegen kräftig.

Der Hausgerätehersteller Miele wächst mit Staubsaugern und Einbaugeräten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. Juni) steigerte das Familienunternehmen seinen Umsatz um 3,8 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. In Deutschland erhöhten sich die Erlöse um 4,8 Prozent auf 955 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zum Gewinn macht Miele traditionell keine Angaben.

Das umsatzstärkste Einzelprodukt sind nach wie vor Waschmaschinen. Überproportionales Wachstum verzeichnete das Familienunternehmen aber zuletzt bei Kücheneinbaugeräten wie Kochfeldern, Spülmaschinen oder Dunstabzugshauben und bei Staubsaugern. Auch der Geschäftsbereich „Professional“, in dem die Produktbereiche  Wäschereitechnik, Gewerbegeschirrspülen und Desinfektion/Sterilisation zusammengefasst sind, steigerte seinen Umsatz um 2,3 Prozent auf 402 Millionen Euro.

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Wichtigster Markt für Miele ist nach wie vor Deutschland. Auf den Heimatmarkt entfielen zuletzt rund 30,5 Prozent des Gesamtumsatzes. Außerhalb Deutschlands verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 3,1 Prozent. Gut liefen die Geschäfte vor allem in den USA und Australien sowie in Russland. Auch in Großbritannien, Skandinavien, Hongkong und Singapur stiegen die Verkaufszahlen. In Südeuropa spürte Miele die Folgen der Rezession.

Investitionen steigen um 15 Prozent

Im Kampf gegen die Konkurrenz setzt das Unternehmen vor allem auf Innovationen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte die Miele-Gruppe ihre Investitionen um 15 Prozent auf 213 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr sei es das Ziel, „in der bisherigen Größenordnung weiter zu wachsen“, betonte das Unternehmen. Eine konkrete Prognose sei wegen der volatilen Rahmenbedingungen jedoch nicht möglich.

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