Unternehmen Südzucker wächst weniger stark

Steigende Zuckerpreise und eine starke Nachfrage nach dem Ökokraftstoff Bioethanol haben Europas größtem Zuckerkonzern Südzucker im dritten Quartal ein gutes Geschäft beschert. Umsatz und Gewinn legten weiter zu, wenn auch bei weitem nicht mehr so kräftig.

Der Umsatz und Gewinn von Europas größtem Zuckerkonzern Südzucker haben im dritten Quartal weiter zugelegt, wenn auch bei weitem nicht mehr so kräftig wie in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 (Ende Februar). Südzucker begründete die Verlangsamung des Wachstums mit den hohen Vergleichswerten des Vorjahres. Bereits damals war der Zuckerpreis stark gestiegen.

Von September bis November verbesserte sich der Umsatz um knapp zwölf Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie Südzucker am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter stieg um etwa drei Prozent auf 113 Millionen Euro. Operativ verdiente Südzucker 254 Millionen Euro und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dank des starken ersten Halbjahres konnte der Konzern in den ersten neun Monaten operativ dennoch um rund 40 Prozent zulegen und den Überschuss nach Minderheiten sogar verdoppeln.

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Wachstumstreiber im Konzern ist das Zuckergeschäft, das den mit Abstand größten Anteil an Umsatz und Ergebnis hat. In den zurückliegenden Quartalen profitierte Südzucker von einer wachsenden Nachfrage und verstärkten Exporten von Zucker. Der Zuckermarkt ist in der EU stark reguliert. Für einen Ergebnisschub sorgte auch die Bioethanol-Tochter CropEnergies. Das Unternehmen stellt den alternativen Sprit aus Getreide und Zuckerrüben her.

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