Unternehmen Tengelmann will beim E-Commerce Gas geben

Die Lebensmittelkette scheint auf den Geschmack am elektronischen Warenhandel gekommen zu sein: Firmenchef Haub möchte an der "faszinierenden" Wertentwicklung seiner Branche teilhaben und plant deutliche Investitionen. Dabei scheut er auch vor Experimenten nicht zurück, plus.de sei erst der Anfang.

Der Handelskonzern Tengelmann will sein Engagement im elektronischen Warenhandel (E-Commerce) ausbauen. „Innerhalb von 15 Monaten haben wir mit elf Beteiligungen schon einiges geschafft. Aber da wird noch mehr kommen“, sagte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub der Welt. Tengelmann hält unter anderem 15 Prozent an dem Schuhversand Zalando.

„Unser Budget gibt noch die eine oder andere Beteiligung her“, sagte Haub. Es seien auch Anteile von 50 Prozent oder mehr vorstellbar. Möglich seien auch Aufstockungen kleinerer Beteiligungen. Die Wertentwicklung dieser jungen Unternehmen sei „schon faszinierend“. Man könne beim Verkauf durchaus das zwei- bis dreifache eines Jahresumsatzes bekommen. Auch der Onlineauftritt der Supermarktkette Plus, plus.de, soll weiterentwickelt werden.

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Ein Prinzip der E-Commerce-Strategie von Tengelmann ist es nach den Worten Haubs, „mit überschaubaren Mitteln in neue Felder einzusteigen und auszuprobieren, welche Chancen sich ergeben“. Nicht alle Projekte entwickelten sich gut. Generell habe Tengelmann einen Zeithorizont von zwei bis drei Jahren, bevor das Unternehmen entscheide, ob es an einem Investment festhalte, es ausbaue oder wieder verkaufe.

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