Unternehmen Unternehmer Anton Kathrein verstorben

Der Unternehmer Anton Kathrein ist tot. Der Chef des gleichnamigen Antennenherstellers verstarb unerwartet in der Nacht zum Dienstag. Die mittelständische Wirtschaft und Politik reagiert mit Bestürzung.

Der Unternehmer Anton Kathrein ist tot. Der Chef des Antennenherstellers Kathrein sei
unerwartet in der Nacht zum Dienstag im Alter von 61 Jahren gestorben, teilte das Unternehmen in Rosenheim mit.

Kathrein war in seinem Unternehmen persönlich haftender und geschäftsführender
Gesellschafter. „Sämtliche Firmenangelegenheiten sind entsprechend eines Notfallplanes geregelt“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns, der nach eigenen Angaben der weltgrößte Hersteller von
Antennen ist und rund 6600 Menschen beschäftigt. Kathrein hat weltweit 24 Produktionsstätten.

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Kathrein war unter anderem auch Vorsitzender des bayerischen Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern. Die Kammer hat die Nachricht vom Tod des Unternehmers tief bestürzt und mit großer Trauer erhalten. „Anton Kathrein war der Inbegriff einer erfolgreichen und verantwortungsvollen Unternehmerpersönlichkeit“, sagt IHK-Präsident Erich Greipl. „Er war nicht nur der Region verhaftet, sondern gleichzeitig auf der ganzen Welt zu Hause und ein Vorbild für viele bayerische Unternehmen. Für deren Interessen hat er sich Jahrzehnte mit großem Herzen und unendlich viel ehrenamtlichem Engagement eingesetzt“, so Greipl weiter.

Im Jahr 1979 wählten ihn seine Unternehmerkollegen in das IHK-Gremium Rosenheim, 1987 wurde er Mitglied der Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern. Seit 1991 gehörte er dem Präsidium der größten deutschen IHK an und kämpfte unermüdlich und umtriebig für bessere unternehmerische Rahmenbedingungen. Zudem gehörte er den IHK-Ausschüssen für Außenwirtschaft, Haushalt und Bau an. Seine klare und standhafte Haltung, auch gegen Widerstände, brachten ihm den Respekt aller Unternehmerkollegen wie auch der Politik ein. So erhielt er 1994 die silberne Ehrenmedaille der IHK.

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