Unternehmen US-Wirtschaft beschleunigt Wachstum auf 2,5 Prozent

Licht und Schatten in den USA: Zwar zog das Wachstum im ersten Quartal spürbar an. Doch Experten hatten deutlich mehr erwartet.

 

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Die US-Konjunktur zieht zum Jahresbeginn deutlich an. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft legte im ersten Quartal 2013 aufs Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium nach einer ersten Schätzung am Freitag mitteilte.

Die neusten Zahlen belegen zwar eindeutig den erwarteten Aufwärtstrend: Noch im vierten Quartal 2012 wuchs die Wirtschaft lediglich um magere 0,4 Prozent. Doch es gibt auch Schattenseiten: Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit noch mehr Schwung gerechnet – bis zu hochgerechnet drei Prozent hätte die Konjunktur zulegen sollen.

Der Aufschwung wird nach Angaben der Regierung vor allem vom privaten Konsum getragen, der aufs Jahr gerechnet um 3,2 Prozent anstieg. Die Finanzagentur Bloomberg sprach vom größten Sprung bei den Konsumausgaben seit zwei Jahren. Auch der Export habe zur Entwicklung beigetragen.

Negativ schlagen dagegen die Ausgabenkürzungen der Regierung zu Buche, teilte das Ministerium mit. „Die Schwäche bei den Regierungsausgaben ist ein Thema“, zitiert Bloomberg einen Analysten in New York.

In den USA haben Anfang März automatische Kürzungen in Milliardenhöhe begonnen, die vor allem auch im Militärhaushalt Spuren hinterlassen. Es handelt sich um Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip, die Präsident Barack Obama gerne durch „intelligentes Sparen“ ersetzen würde. Gespräche mit der Opposition brachten aber bislang keinen Durchbruch.

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