Unternehmen USA beenden Beteiligung an General Motors mit Milliarden-Verlust

2009 stand der Autobauer General Motors vor der Pleite. Die US-Regierung sprang mit 50 Milliarden Dollar ein und übernahm die Mehrheit am Konzern. Jetzt hat die Regierung die letzten Anteile verkauft. Die Rettungsaktion kostet den Steuerzahler unter dem Strich Milliarden.

Mehr als vier Jahre nach der staatlichen Rettungsaktion haben die USA ihre letzten Anteile am Autobauer General Motors verkauft. Die Regierung habe die restlichen 31,1 Millionen Aktien nun abgestoßen, teilte Finanzminister Jack Lew am Montag in Washington mit. „Dieses wichtige Kapitel in der Geschichte unserer Nation ist damit geschlossen“, sagte er. Die Beteiligung habe den Steuerzahler am Ende insgesamt gut 10 Milliarden Dollar (7,5 Mrd Euro) gekostet. Die Kosten für einen Niedergang der Firma wären viel höher gewesen, meint das Finanzministerium.

Washington hatte für die GM-Rettung in der Wirtschaftskrise 2009 rund 50 Milliarden US-Dollar hingelegt und im Gegenzug 61 Prozent der Anteile erhalten. Ende 2010 kehrte der zweitgrößte Autobauer der Welt dann zurück an die Börse, und der Staat reduzierte seine Beteiligung seitdem Stück für Stück. Auch Kanada hatte dabei geholfen, den Autobauer vor dem Untergang zu bewahren und hält ebenfalls noch GM-Aktien.

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1 Kommentar
  • Norbertoo 11. Dezember 2013 11:47

    Verstehe ich nicht: Man hätte vielleicht warten müssen bis der Aktienpreis a bisserl steigt? Das steht doch in jedem Aktien 1×1?!
    VG, NG.

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