Unternehmen Wer das liest, muss sich beeilen

Seit dem Jahresanfang gilt die E-Bilanz. Wer die Neuerungen unterschätzt, könnte Ende des Jahres im Wirrwarr landen.

Die E-Bilanz war lange Zeit ein Phantom. Mehrere Jahre lang bekam das Finanz­ministerium ihre Einführung nicht auf die Reihe; lange Zeit blieb ungewiss, wie die elektronische Bilanz letztlich aussehen sollte. Nun ist es so weit: Für das Geschäftsjahr 2013 fordern die Finanzämter verbindlich den Jahresabschluss in elek­tronischer Form.

Helmut Jordan, Steuerberater aus Leipzig, rät seinen Mandanten daher, ihre Buchführung allerspätestens jetzt umzustellen: „Für Betriebe mit eigener Buchhaltung wäre es eine Hei­den­arbeit, das erst Ende des Jahres zu tun.“ Grund dafür sind neu geschaffene Buchungspositionen. Wird nicht schon im laufenden Geschäftsjahr 2013 nach den neuen Regeln gebucht, fällt der ­kom­plet­te Umstellungsaufwand am Ende des Jahres an – was jede Buchhaltung völlig lahm­le­gen dürfte.

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Mit der Reform wollen Finanzbehörden die Firmenbilanzen besser auswerten und vergleichen können.

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