Leben Windows XP rückt ins Visier von Hackern

Fast 13 Jahre nachdem Windows XP veröffentlicht wurde, stellt Microsoft kommendes Jahr den Support für das Betriebssystem ein. Experten erwarten, dass sich Cyberkriminelle dann auf Sicherheitslücken stürzen werden. Schon heute ist XP sechs Mal unsicherer als Windows 8.

Im kommenden April stellt Microsoft für das betagte Betriebssystem Windows XP die technische Unterstützung endgültig ein. Damit dürfte das System verstärkt ins Visier von Angreifern rücken, warnt das Unternehmen. Mit dem Ende des Supports werden auch keine Lücken im System mehr geschlossen. „Das wissen auch Cyberkriminelle und lauern auf noch unentdeckte Sicherheitslücken“, betonte Microsoft. Bereits heute sei Windows XP sechs Mal anfälliger als aktuelle Systeme wie Windows 8. Das belege der aktuelle Sicherheitsreport des Unternehmens.

Moderne Systeme nutzten ausgefeilte und mehrstufige Sicherheitstechnologien, die es Angreifern schwerer machen, Lücken auszunutzen, sagte Tim Rains von Microsoft. Bereits nach dem Erscheinen des Service Pack 3 für Windows XP ist demnach die Häufigkeit der Angriffe auf noch nicht aktualisierte Geräte sprunghaft um 66 Prozent angestiegen. Noch immer wird laut StatCounter das über 12 Jahre alte Windows XP auf über 21 Prozent aller Computer genutzt. Den Support stellt Microsoft am 8. April 2014 endgültig ein.

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