Augen entspannen
5 schnelle Übungen für entspannte Augen

Wer viel am Bildschirm arbeitet, kennt das Problem: trockene und müde Augen. Mit diesen Übungen entspannen Sie Ihre Augen – überall und in nur fünf Minuten.

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Oft helfen schon ein paar Entspannungsübungen für die Augen, um wieder klar zu sehen. Wer aber dauerhaft unscharf sieht und sich bei der PC-Arbeit stark nach vorn beugt, braucht möglicherweise eine Bildschirmbrille.
Oft helfen schon ein paar Entspannungsübungen für die Augen, um wieder klar zu sehen. Wer aber dauerhaft unscharf sieht und sich bei der PC-Arbeit stark nach vorn beugt, braucht möglicherweise eine Bildschirmbrille.

Smartphone, PC, Tablet oder Fernseher – täglich gucken wir stundenlang auf Bildschirme. Das stresst die Augen: sie trocknen aus, brennen und nicht selten verschwimmt der Blick. Diese Übungen helfen, wieder klar zu sehen:

Palmieren

Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie angenehm warm sind und halten Sie sie dann wie einen Deckel auf Ihre Augen. Nach 15 Sekunden Hände langsam vom Gesicht lösen, die Augen aber noch geschlossen halten. „Diese Übung beruhigt brennende, trockene oder müde Augen“, sagt Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer.

Blinzeln

Damit die Augen durch die Bildschirmarbeit nicht austrocknen, rät die Expertin: „Öfter und ganz bewusst blinzeln, um die Augen zu befeuchten.“ Die Tränenflüssigkeit reinigt außerdem die Linse, sodass kein Schmutz die Augen reizt.

Massieren

Massieren Sie in kreisenden Bewegungen den Bereich um die Augen mit den Fingerkuppen. Sie können auch ganz sanft mit den Fingern trommeln. Beides regt die Durchblutung an und entspannt das Auge.

Fernblick

Mehrmals am Tag aus dem Fenster schauen. Idealerweise den Blick 40 Meter in die Ferne richten. Das verhindert, dass sich die Muskeln verkrampfen und Sie einen Tunnelblick bekommen, also alles ausblenden, was außerhalb des Bildschirms ist.

Augenroller

Die Augen langsam in alle Richtungen rollen – oben, unten, rechts, links. „Das lockert die sechs Bewegungsmuskeln des Auges“, sagt Marschall.

Worauf Sie bei der Bildschirmarbeit achten sollten

Auch Ihren Arbeitsplatz können Sie augenfreundlich gestalten. Der Berufsverband der Augenärzte gibt folgende Tipps:

Zur Person
Dr. Ursula Marschall, Medizinerin und Gesundheitsökonomin, ist Abteilungsleiterin Medizin und Versorgungsforschung und seit 2007 leitende Medizinerin der Barmer.
  • Stellen Sie den Monitor so hin, dass er quer vor Ihrem Fenster steht. Tageslicht ist die beste Beleuchtung. Ist es zu hell, nutzen Sie Jalousien oder Vorhänge, um den Raum abzudunkeln.
  • „Nackte“ Glühlampen, Leuchtröhren oder farbige Lampen blenden Ihre Augen und strengen unnötig an – im Büro also besser keine Licht-Experimente.
  • Vermeiden Sie außerdem indirekte Beleuchtung, also Licht, das von hinten auf den Bildschirm fällt und sich im Monitor spiegelt. Das stört den Blick.
  • Sitzen Sie etwa 50 bis 80 Zentimeter vom Bildschirm entfernt, um die Augen nicht zu überanstrengen.
  • Ihr Monitor sollte nicht zu hoch stehen. Das heißt: Der obere Bildschirmrand sollte nicht höher als Ihre Augen sein. Optimal ist ein leicht geneigter Blick, sodass auch der Nacken lang bleibt.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Büro (Möbel und Wände) nicht zu hell oder zu dunkel sind. Zu empfehlen sind Beige- oder Grautöne.
  • Wenn Sie Klimaanlagen und Ventilatoren nutzen, sollte der Luftzug nicht direkt ihr Gesicht treffen, um gereizten und trockenen Augen vorzubeugen.

Wer viel Stress hat, sollte auch ab und zu den Kiefer entspannen. Dieser verspannt sich oft unbemerkt, was zu Kopf- und Nackenschmerzen führen kann.

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Smartphone, PC, Tablet oder Fernseher – täglich gucken wir stundenlang auf Bildschirme. Das stresst die Augen: sie trocknen aus, brennen und nicht selten verschwimmt der Blick. Diese Übungen helfen, wieder klar zu sehen: Palmieren Reiben Sie Ihre Hände aneinander, bis sie angenehm warm sind und halten Sie sie dann wie einen Deckel auf Ihre Augen. Nach 15 Sekunden Hände langsam vom Gesicht lösen, die Augen aber noch geschlossen halten. „Diese Übung beruhigt brennende, trockene oder müde Augen“, sagt Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer. Blinzeln Damit die Augen durch die Bildschirmarbeit nicht austrocknen, rät die Expertin: „Öfter und ganz bewusst blinzeln, um die Augen zu befeuchten.“ Die Tränenflüssigkeit reinigt außerdem die Linse, sodass kein Schmutz die Augen reizt. Massieren Massieren Sie in kreisenden Bewegungen den Bereich um die Augen mit den Fingerkuppen. Sie können auch ganz sanft mit den Fingern trommeln. Beides regt die Durchblutung an und entspannt das Auge. Fernblick Mehrmals am Tag aus dem Fenster schauen. Idealerweise den Blick 40 Meter in die Ferne richten. Das verhindert, dass sich die Muskeln verkrampfen und Sie einen Tunnelblick bekommen, also alles ausblenden, was außerhalb des Bildschirms ist. Augenroller Die Augen langsam in alle Richtungen rollen – oben, unten, rechts, links. „Das lockert die sechs Bewegungsmuskeln des Auges“, sagt Marschall. Worauf Sie bei der Bildschirmarbeit achten sollten Auch Ihren Arbeitsplatz können Sie augenfreundlich gestalten. Der Berufsverband der Augenärzte gibt folgende Tipps: Stellen Sie den Monitor so hin, dass er quer vor Ihrem Fenster steht. Tageslicht ist die beste Beleuchtung. Ist es zu hell, nutzen Sie Jalousien oder Vorhänge, um den Raum abzudunkeln. „Nackte“ Glühlampen, Leuchtröhren oder farbige Lampen blenden Ihre Augen und strengen unnötig an – im Büro also besser keine Licht-Experimente. Vermeiden Sie außerdem indirekte Beleuchtung, also Licht, das von hinten auf den Bildschirm fällt und sich im Monitor spiegelt. Das stört den Blick. Sitzen Sie etwa 50 bis 80 Zentimeter vom Bildschirm entfernt, um die Augen nicht zu überanstrengen. Ihr Monitor sollte nicht zu hoch stehen. Das heißt: Der obere Bildschirmrand sollte nicht höher als Ihre Augen sein. Optimal ist ein leicht geneigter Blick, sodass auch der Nacken lang bleibt. Achten Sie darauf, dass Ihre Büro (Möbel und Wände) nicht zu hell oder zu dunkel sind. Zu empfehlen sind Beige- oder Grautöne. Wenn Sie Klimaanlagen und Ventilatoren nutzen, sollte der Luftzug nicht direkt ihr Gesicht treffen, um gereizten und trockenen Augen vorzubeugen. Wer viel Stress hat, sollte auch ab und zu den Kiefer entspannen. Dieser verspannt sich oft unbemerkt, was zu Kopf- und Nackenschmerzen führen kann.
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