Finanzen + Vorsorge Fördermittel für innovative Werkstoffe

Fördermittel für innovative Werkstoffe

Fördermittel für innovative Werkstoffe

Mit intelligenten Materialien steigern Firmen schnell den Marktwert ihrer Produkte. Großzügige Förderprogramme helfen ihnen bei der Entwicklung.

Adaptronik heißt das Wundermittel, mit dem Unternehmen ihren Produkten neue Strahlkraft geben. Damit sind Werkstoffe oder Bauteile gemeint, die eigenständig Veränderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren. Zum Beispiel: Metalle und Kunststoffe, die bei bestimmten Temperaturen ihre ursprüngliche Form wieder annehmen; mit Mikropartikeln bestückte Flüssigkeiten, die unter Stromspannung oder Magnetkraft fest werden; Keramikfasern, die bei Druck oder Zug elektrische Signale abgeben.

In der Dezemberausgabe 2004 („Clevere Gewinnbringer“) zeigt impulse auf, welche Marktchancen in der Adaptronik stecken und wo Unternehmen Experten finden, die ihnen bei der Entwicklung innovativer Produkte zur Seite stehen. impulse.de verrät obendrein, welche Fördertöpfe Unternehmen für ihre Vorhaben anzapfen können.

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  • WING – Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft.
    Das neue Förderprogramm vom Bundesforschungsministerium fördert ab 2004 mit insgesamt 250 Millionen Euro Produktentwicklungen. Besonders gute Chancen haben Projekte, bei denen Firmen und Forscher klassische Materialforschung mit Chemie und Nanotechnologie kombinieren. Details liegen noch nicht vor. Fest aber steht: Für Förderanträge ist der Projektträger Forschungszentrum Jülich zuständig, Ansprechpartner ist Dr. Franz-Josef Bremer, Telefon 02461/61-6121.

  • Pro Inno.
    In 2004 startet das Förderprogramm „PRO INNO II“. Ziel ist die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung neuer Produkte. Anteilige Übernahme von Personalkosten, Recherchekosten und Entgelte für Aufträge an Forschungseinrichtungen oder andere Unternehmen. Förderanträge sind bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) zu stellen.
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  • 6. Rahmenprogramm der EU.
    Mit mehr als elf Milliarden Euro fördert die Europäische Union neue Produkte und Verfahren. Darunter auch die Entwicklung neuer Werkstoffe. Zuschüsse bis zu 50 Prozent der Kosten sind drin. Förderanträge beim Projektträger Forschungszentrum Jülich.
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  • ERP-Innovationsprogramm.
    Hier können Firmen verbilligte Darlehen bis zu fünf Millionen Euro bekommen. Zu den Förderschwerpunkten gehören auch Entwicklungen im Bereichen Materialtechnik. Förderanträge gibt es bei der KfW-Mittelstandsbank.
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  • Neue Werkstoffe in Bayern.
    Ziel ist die Entwicklung neuer Werkstoffe und deren Umsetzung in innovative Produkte. Mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Entwicklungskosten fördert der Freistaat Bayern beispielsweise Projekte in den Bereichen Metallische Werkstoffe, Polymerwerkstoffe, Keramische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe. Voraussetzung für die Förderung ist eine Kooperation zwischen Firmen oder mit Forschungseinrichtungen. Förderanträge bearbeitet der Projektträger Forschungszentrum Jülich, Geschäftsbereich NMT.
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Über 3000 weitere Fördermittel finden Sie hier.

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