Motivierende Sprüche
Diese klugen Zitate motivieren mich zum Anpacken

Unternehmerin Vanessa Weber liebt motivierende Zitate. Hier stellt sie ihre Lieblingssprüche vor - und erzählt, was sie mit ihnen verbindet.

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Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist für Vanessa Weber die Essenz von Unternehmertum.
Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist für Vanessa Weber die Essenz von Unternehmertum.
© impulse

Sie begegnen mir immer wieder – auf Facebook, in Kalendern oder in Gesprächen: Zitate berühmter Menschen von Gandhi bis Einstein, aber auch kluge Sätze von völlig Unbekannten. Wahnsinn, denke ich dann oft. Da hat jemand auf den Punkt gebracht, was mir wichtig ist oder was ich fühle – und zwar besser, als ich es je hätte sagen können.

Inzwischen habe ich eine riesengroße Zitatesammlung auf meinem Handy. Ich schaue mir die Sprüche immer wieder gern an. Denn jedes Mal, wenn ich diese klugen Gedanken lese, fühle ich mich verstanden, bestärkt, motiviert. Sie helfen mir, wichtige Entscheidungen zu treffen und schwierige Situationen zu meistern.

Ich hatte lange vor, ein, zwei Lieblingszitate bei mir im Büro aufzuhängen, konnte mich aber nie entscheiden welche. Heute denke ich, dass das gar nicht nötig ist – denn was die Zitate aussagen, das habe ich längst verinnerlicht. Das hier sind meine liebsten Macher-Zitate:

„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“ – Johann Wolfgang von Goethe

Dieses Zitat von Goethe ist mir vor vielen Jahren zum ersten Mal begegnet und seitdem eines meiner Grundprinzipien. Goethes Worte fassen meinen Weg wunderbar zusammen: Ich bin mit 18 ins Unternehmen meiner Eltern eingestiegen, habe die Firma mit 22 übernommen, bin nicht studieren gegangen. Habe nicht lange gezögert oder mit Entscheidungen gehadert, sondern einfach gemacht. Auf meinen Erfolg bin ich heute stolz.

Das Zitat ähnelt dem impulse-Motto: „Mach es!“ Auch damit kann ich mich gut identifizieren – machen, das ist für mich der Inbegriff von Unternehmertum.

„Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer tun wolltest. Tu sie jetzt.“ – Paulo Coelho

Das Zitat erinnert mich daran, meine Träume nicht auf die lange Bank zu schieben. Unter anderem hat es mich dazu bewegt, 2016 eine neunwöchige Auszeit zu nehmen und auf Reisen zu gehen. Denn wer weiß schon, ob ich mit 65 noch fit genug sein werde, auf Berge zu kraxeln oder Fallschirmspringen auszuprobieren!

Für mich steckt da aber auch noch ein anderer Aspekt drin: Ich versuche, Spannungen – egal ob mit dem Partner, der Familie, mit Freunden oder mit Mitarbeitern – hier und jetzt zu klären. Warum warten, bis der andere den ersten Schritt macht? Mir ist es wichtig, möglichst niemals im Streit ins Bett zu gehen.

„Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.“

Ich sprudele meistens vor Ideen, will ständig Dinge verändern und Neues ausprobieren. Den Menschen um mich herum verlangt das oft einiges ab. Immer wieder höre ich deshalb Sätze, die mit den Worten „Das können wir nicht machen, weil …“ beginnen.

Das Zitat hilft mir, mit solchen Widerständen umzugehen. Es macht mir bewusst, dass die Gründe oft nur vorgeschoben sind und dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht: um den Willen, sich zu ändern. Statt die Argumente zu entkräften, versuche ich, die anderen auf meinem Weg mitzunehmen, sie zu begeistern. Oder sie zumindest soweit zu bringen, dass sie ehrlich sagen: Ich will diesen Weg nicht mitgehen.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Ehrenamtliches Engagement ist mir wichtig: Ich unterstütze die Baumpflanz-Initiative Plant-the-Planet, gehe in Schulen, bringe Kindern Rhetorik bei und setze gemeinsam mit meinen Mitarbeitern beim „Werkzeug Weber hilft“-Tag soziale Projekte in der Region um.

Einige mögen vielleicht denken: Das ist doch alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein in einer Welt, in der viele Dinge schieflaufen. Doch ich bin fest überzeugt, dass Gandhi recht hat: Ich leiste den Beitrag, den ich zu leisten vermag – und wenn das jeder auf seine Art tut, wird sich die Welt zum Besseren ändern. Im Übrigen halte ich mich da an das Motto: Tue Gutes und rede drüber. Im Vordergrund steht hierbei gar nicht mal, dass ich mein Engagement für Werbezwecke nutzen will. Ich hoffe, auf diese Weise auch andere zum Mitmachen zu motivieren.

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„Solange du glaubst, dass an allem immer die anderen schuld sind, wirst du viel leiden.“ – Dalai Lama

Auch wenn ich keine Buddhistin bin: Der Dalai Lama hat mir schon viele gute Denkanstöße gegeben. Zum Beispiel diesen Satz für die seltenen Momente, in denen ich mich als Opfer der Umstände sehe: Die Welt ist schuld, die Politik ist schuld, die Kunden sind schuld oder die Mitarbeiter. Das Zitat erinnert mich daran, dass ich für mein Glück selbst verantwortlich bin – und dass ich andere Menschen nicht ändern kann, sondern nur mich selbst.

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!“ – Albert Einstein

Es gibt so viele Unternehmer, die Kunden verlieren; denen der Umsatz einbricht. Die trotzdem stur auf ihrem einmal eingeschlagenen Weg bleiben – nach dem Motto: Wird schon irgendwie weitergehen. Und die dann womöglich noch darüber klagen, dass ihr Geschäft nicht besser läuft.

Das sind für mich Menschen, die Äpfel auspressen und sich beschweren, wenn sie Apfelsaft rausbekommen und nicht Orangensaft. So will ich niemals werden: Ich will mich nicht von den Umständen treiben lassen, sondern mein Leben anpacken. Doch weil auch ich immer mal wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, ist dieses Einstein-Zitat eine gute Gedankenstütze.

Es gibt noch ein ähnliches Zitat, das mir ebenfalls sehr gut gefällt. Es lautet:

„Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“

Was verbinden Sie mit diesen Zitaten? Und was ist Ihr Lieblingszitat? Schreiben Sie es in das Kommentarfeld unter dem Artikel!

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Sie begegnen mir immer wieder - auf Facebook, in Kalendern oder in Gesprächen: Zitate berühmter Menschen von Gandhi bis Einstein, aber auch kluge Sätze von völlig Unbekannten. Wahnsinn, denke ich dann oft. Da hat jemand auf den Punkt gebracht, was mir wichtig ist oder was ich fühle - und zwar besser, als ich es je hätte sagen können. Inzwischen habe ich eine riesengroße Zitatesammlung auf meinem Handy. Ich schaue mir die Sprüche immer wieder gern an. Denn jedes Mal, wenn ich diese klugen Gedanken lese, fühle ich mich verstanden, bestärkt, motiviert. Sie helfen mir, wichtige Entscheidungen zu treffen und schwierige Situationen zu meistern. Ich hatte lange vor, ein, zwei Lieblingszitate bei mir im Büro aufzuhängen, konnte mich aber nie entscheiden welche. Heute denke ich, dass das gar nicht nötig ist – denn was die Zitate aussagen, das habe ich längst verinnerlicht. Das hier sind meine liebsten Macher-Zitate: „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“ - Johann Wolfgang von Goethe Dieses Zitat von Goethe ist mir vor vielen Jahren zum ersten Mal begegnet und seitdem eines meiner Grundprinzipien. Goethes Worte fassen meinen Weg wunderbar zusammen: Ich bin mit 18 ins Unternehmen meiner Eltern eingestiegen, habe die Firma mit 22 übernommen, bin nicht studieren gegangen. Habe nicht lange gezögert oder mit Entscheidungen gehadert, sondern einfach gemacht. Auf meinen Erfolg bin ich heute stolz. Das Zitat ähnelt dem impulse-Motto: „Mach es!“ Auch damit kann ich mich gut identifizieren – machen, das ist für mich der Inbegriff von Unternehmertum. „Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer tun wolltest. Tu sie jetzt.“ - Paulo Coelho Das Zitat erinnert mich daran, meine Träume nicht auf die lange Bank zu schieben. Unter anderem hat es mich dazu bewegt, 2016 eine neunwöchige Auszeit zu nehmen und auf Reisen zu gehen. Denn wer weiß schon, ob ich mit 65 noch fit genug sein werde, auf Berge zu kraxeln oder Fallschirmspringen auszuprobieren! Für mich steckt da aber auch noch ein anderer Aspekt drin: Ich versuche, Spannungen – egal ob mit dem Partner, der Familie, mit Freunden oder mit Mitarbeitern - hier und jetzt zu klären. Warum warten, bis der andere den ersten Schritt macht? Mir ist es wichtig, möglichst niemals im Streit ins Bett zu gehen. „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.“ Ich sprudele meistens vor Ideen, will ständig Dinge verändern und Neues ausprobieren. Den Menschen um mich herum verlangt das oft einiges ab. Immer wieder höre ich deshalb Sätze, die mit den Worten „Das können wir nicht machen, weil …“ beginnen. Das Zitat hilft mir, mit solchen Widerständen umzugehen. Es macht mir bewusst, dass die Gründe oft nur vorgeschoben sind und dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht: um den Willen, sich zu ändern. Statt die Argumente zu entkräften, versuche ich, die anderen auf meinem Weg mitzunehmen, sie zu begeistern. Oder sie zumindest soweit zu bringen, dass sie ehrlich sagen: Ich will diesen Weg nicht mitgehen. „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ - Mahatma Gandhi Ehrenamtliches Engagement ist mir wichtig: Ich unterstütze die Baumpflanz-Initiative Plant-the-Planet, gehe in Schulen, bringe Kindern Rhetorik bei und setze gemeinsam mit meinen Mitarbeitern beim „Werkzeug Weber hilft“-Tag soziale Projekte in der Region um. Einige mögen vielleicht denken: Das ist doch alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein in einer Welt, in der viele Dinge schieflaufen. Doch ich bin fest überzeugt, dass Gandhi recht hat: Ich leiste den Beitrag, den ich zu leisten vermag – und wenn das jeder auf seine Art tut, wird sich die Welt zum Besseren ändern. Im Übrigen halte ich mich da an das Motto: Tue Gutes und rede drüber. Im Vordergrund steht hierbei gar nicht mal, dass ich mein Engagement für Werbezwecke nutzen will. Ich hoffe, auf diese Weise auch andere zum Mitmachen zu motivieren. „Solange du glaubst, dass an allem immer die anderen schuld sind, wirst du viel leiden.“ - Dalai Lama Auch wenn ich keine Buddhistin bin: Der Dalai Lama hat mir schon viele gute Denkanstöße gegeben. Zum Beispiel diesen Satz für die seltenen Momente, in denen ich mich als Opfer der Umstände sehe: Die Welt ist schuld, die Politik ist schuld, die Kunden sind schuld oder die Mitarbeiter. Das Zitat erinnert mich daran, dass ich für mein Glück selbst verantwortlich bin - und dass ich andere Menschen nicht ändern kann, sondern nur mich selbst. „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!“ - Albert Einstein Es gibt so viele Unternehmer, die Kunden verlieren; denen der Umsatz einbricht. Die trotzdem stur auf ihrem einmal eingeschlagenen Weg bleiben – nach dem Motto: Wird schon irgendwie weitergehen. Und die dann womöglich noch darüber klagen, dass ihr Geschäft nicht besser läuft. Das sind für mich Menschen, die Äpfel auspressen und sich beschweren, wenn sie Apfelsaft rausbekommen und nicht Orangensaft. So will ich niemals werden: Ich will mich nicht von den Umständen treiben lassen, sondern mein Leben anpacken. Doch weil auch ich immer mal wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, ist dieses Einstein-Zitat eine gute Gedankenstütze. Es gibt noch ein ähnliches Zitat, das mir ebenfalls sehr gut gefällt. Es lautet: „Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“ Was verbinden Sie mit diesen Zitaten? Und was ist Ihr Lieblingszitat? Schreiben Sie es in das Kommentarfeld unter dem Artikel!
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