Stromtankstellen Eine eigene Ladestation für E-Autos

Für Besitzer von Elektroautos ist eine eigene Stromtankstelle eigentlich ein Muss.

Für Besitzer von Elektroautos ist eine eigene Stromtankstelle eigentlich ein Muss.© Petair/Fotolia

Eine Ladestation für Elektroautos braucht wenig Platz und ist nicht teuer. impulse stellt Stromtankstellen vor, die in jeden Betrieb passen.

Wer ein Elektrofahrzeug besitzt, sollte über eine eigene Stromtankstelle nachdenken. Auch fürs Image und als Service für Kunden kann ­die Anschaffung einer Ladesäule oder einer Wallbox – so heißen die kompakten Ladestationen für E-Autos, die meist nicht einmal die Maße einer Bierkiste haben – gut sein.

Einfache Wallbox-Modelle sind relativ günstig. Im Schnitt kosten sie 800 bis 1000 Euro netto pro Stück, je nachdem, wie schnell sie laden und mit wie vielen Fahrzeugtypen sie kompatibel sind.

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impulse hat den Markt sondiert und eine Auswahl von Ladestationen zusammengestellt. Wer den abgegebenen Strom genau abrechnen will, kann zudem einen Dienstleister beauftragen, der das übernimmt. Einige Adressen finden Sie unten.

Anbieter von Ladesäulen und Wallboxen

ABL Sursum
Modell: z. B. eMH1, eMH2, 3,6 kw – 22 kw
Preis: 700 bis 1500 Euro
Internet: abl-sursum.com

Crohm Premium ev Schweiz
Modell: z. B. EVSE1M63, 14 kw – 43 kw
Preis: 1000 bis 2600 Euro
Internet: crohm.ch

E.ON
Modell: Basisbox 1, Basisbox 2, 3,7 kw – 22 kw
Preis: 590 bis 950 Euro
Internet: eon-emobil

ESL Energiespeicherlösungen
Modell: z. B. Wallbox „Walli“, mit oder ohne festes Kabel, 3,7 kw – 22 kw
Preis: 600 bis 3000 Euro
Internet: esl-shop.de

Heldele
Modell: Wallbox, Standalone, Multiconnect, 22 kw
Preis: auf Anfrage
Internet:  Die-stromtankstelle.de

The New Motion
Modell: „lolo“, mit oder ohne festem Kabel, 3,7 kw – 22 kw
Preis: 849 bis 1698 Euro
Internet: Thenewmotion.de

Wallbox Shop
Modell: Wallbox, 3,6 kw – 22 kw
Preis: 800 bis 1800 Euro
Internet: wallbox-shop.de

Stromtankstellen-Dienstleister

Diese Dienstleister unterstützen Stromtankstellenbetreiber bei Installation, Wartung und Betrieb von Ladesäulen:

Energieversorger
Die meisten Energieversorger verkaufen Wallboxen und kümmern sich auch um den Betrieb und die Abrechnung. RWE beispielsweise verkauft kleinere Ladeboxen ab 700 Euro, hinzu kommen noch einmal etwa 500 Euro für die Installation und 5 Euro monatlich für den Betrieb und die Abrechnung.
Internet: rwe-mobility.com

Hubject
Das Berliner Unternehmen stellt die nötige Software für die Abrechnung bereit. Hubject verbindet Ladesäulenbetreiber mit Nutzern von Ladestationen sowie Stromlieferanten. Das lohnt sich vor allem für Betreiber, die mit ihrer Ladesäule tatsächlich Gewinne erwirtschaften wollen. Monatlich werden für den Service 99 Euro fällig.
Internet: hubject.com

The New Motion
Das niederländische Unternehmen kümmert sich um die Installation und um die monatliche Abrechnung. Die Instalation einer New-Motion-Wallbox kostet einmalig 600 Euro (zusätzlich zum Preis der Wallbox) und vier Euro monatlich für die Abrechnung. Nutzer müssen sich registrieren lassen und erhalten dann eine persönliche Chipkarte. Abgerechnet wird per Rechnung, der Betrag wird den Ladesäulenbetreibern gutgeschrieben.
Internet: thenewmotion.com

 

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