Mobilfreundlichkeit So testen Sie, ob Ihre Website fit ist fürs Internet 2017

  • Serie
Mobilfreundlichkeit ist heute wichtiger denn je - 2017 werden Schätzungen zufolge drei Viertel aller Internetzugriffe von mobilen Geräten aus erfolgen.

Mobilfreundlichkeit ist heute wichtiger denn je - 2017 werden Schätzungen zufolge drei Viertel aller Internetzugriffe von mobilen Geräten aus erfolgen. © guteksk7 / Fotolia.com

Wer online Kunden gewinnen will, braucht eine Website, die auf mobilen Geräten funktioniert. Warum Mobilfreundlichkeit 2017 wichtiger ist denn je – und wie Sie prüfen, ob Ihre Onlinepräsenz fit ist fürs mobile Web.

Egal ob Sie einen Onlineshop haben oder nur eine Website, auf der Sie Ihr Unternehmen und seine Angebote potenziellen Kunden und Mitarbeitern vorstellen: Ihre Onlinepräsenz sollte auch auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets gut aussehen. Darum haben Sie sich bisher nie gekümmert? Dann ist es 2017 höchste Zeit, das Thema Mobilfreundlichkeit anzugehen.

Warum? Dafür gibt es mehr als nur einen Grund.

Anzeige

5 Gründe, warum Ihre Website auf dem Handy gut aussehen sollte

1. Ihre Kunden surfen mobil.
Schon seit 2015 nutzen Menschen öfter ihr Smartphone als ihren Computer, wenn sie im Internet etwas suchen. Und dieser Trend setzt sich fort – da sind sich Digitalexperten sicher. Laut der Mobile Advertising Forecasts der weltweit tätigen Marketingagentur Zenith wird 2017 drei Viertel der Internetnutzung über mobile Geräte erfolgen.

2. Ihre Kunden kaufen mobil.
Onlinewerbung auf dem Handy wirkt. Wenn es darum geht, aus Interessierten auch Käufer zu machen, funktioniert sie sogar besser als Werbung, die auf stationären PCs ausgespielt wird – jedoch nur unter einer Voraussetzung: Die Kunden landen auf einer Seite, die auf dem Smartphone problemlos funktioniert.

3. Ihre Kunden sind ungeduldig.
Nach Angaben von Google verlässt fast die Hälfte aller Besucher eine mobile Webseite, wenn sie nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist. Ist eine Seite nicht mobilfreundlich, verfünffacht sich laut Google die Gefahr, dass Besucher sie verlassen – und Sie verlieren potenzielle Kunden.

4. Ihre Seite wird besser gefunden.
Schon seit 2015 belohnt Google mobilfreundliche Seiten mit einer besseren Platzierung in den mobilen Suchergebnissen. Wer untätig bleibt, riskiert also, dass Konkurrenten in der Suchergebnisliste an ihm vorbeiziehen. Und bis zu den hinteren Rängen klicken sich Menschen, die im Internet suchen, bekanntlich selten durch.

2017 wird dies voraussichtlich noch wichtiger: Denn nach Aussagen von Google arbeitet die Suchmaschine am so genannten „Mobile First Indexing“. Die Folge: Lädt die Seite langsam oder wird sie auf mobilen Geräten nicht richtig dargestellt, leidet nicht nur die Platzierung in den mobilen Suchergebnissen, sondern insgesamt.

5. Ihre Seite wirkt professionell.
Der fünfte Grund ist der vielleicht wichtigste: Wer Ihre Webseite besucht, erwartet heute, dass sie auch auf dem Smartphone funktioniert. Eine nicht mobilfreundliche Seite macht einen genauso schlechten Eindruck wie ein Tippfehler im Firmen-Briefkopf, ein überquellender Mülleimer im Konferenzraum oder ein Vertriebler mit Soßenfleck auf der Krawatte. Würden Sie bei jemandem kaufen, den Sie für unprofessionell halten?

Die wichtigsten Kriterien für ein mobilfreundliche Seite

Überzeugt, dass eine mobilfreundliche Seite heute ein Muss ist? Dann lesen Sie hier, auf welche Kriterien es dabei ankommt:

1. Die Seite baut sich auf dem Smartphone schnell auf.
2. Die Schrift wird so groß dargestellt, dass man nicht ranzoomen muss, um sie lesen zu können.
3. Man muss nicht nach rechts scrollen, um sich die ganze Seite anschauen zu können.
4. Links und Buttons werden groß genug dargestellt, dass man sie ohne große Probleme anvisieren und anklicken kann.
5. Die Seite enthält keine Elemente, die auf dem Smartphone nicht dargestellt werden können, beispielsweise Flash-Inhalte.

Wie kann ich prüfen, ob meine Seite mobilfreundlich ist?

Wer nicht so genau weiß, ob die eigene Seite fit ist fürs mobile Web, muss nicht gleich einen teuren IT-Berater engagieren. Für eine erste Einschätzung bietet Google den kostenlosen Service „Test my Site“ an. Die Seite ist zwar in englischer Sprache, aber dennoch leicht zu bedienen: einfach nur die Internetadresse eingeben und auf „Test Now“ klicken.

Nach kurzer Wartezeit beurteilt das Tool, wie lange die Seite auf Desktop-Computern und auf mobilen Geräten lädt und wie mobilfreundlich die Seite insgesamt ist. Die Auswertung zeigt anschaulich, wie weit das Ergebnis von der Bestnote 100 Punkte entfernt ist.

Anschließend kann man sich einen Report per E-Mail zuschicken lassen: mit Vorschlägen, was man unbedingt ändern sollte an seiner Seite, was man sich überlegen sollte und was auf dem technisch neuesten Stand ist. Hier wird’s dann sehr technisch – aber Sie müssen die Änderungen ja nicht selbst umsetzen. Es reicht, wenn Sie die E-Mail Ihrem Webmaster weiterleiten: Dann weiß er, welche Baustellen er sich vornehmen muss. Praktisch: Die E-Mail enthält Links zu weiterführenden Infos und Tipps für die Umsetzung.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *