Management Vorstellungsgespräch: Die fiesesten Fragen in amerikanischen Unternehmen

Wie kreativ ist ein Bewerber - und wie gut kann er mit Stress umgehen? Um das zu testen, stellen amerikanische Personaler in Bewerbungsgesprächen besonders gern Fangfragen. Eine Auswahl der gemeinsten Fragen.

Stärken und Schwächen, der größte Misserfolg oder Vorbilder – Personaler, die immer die gleichen Fragen stellen, bekommen auch immer die gleichen Antworten zu hören. Viele Personalverantwortliche stellen daher lieber Fragen, bei denen Kreativität gefragt ist. Besonders in amerikanischen Unternehmen werden gerne Fangfragen gestellt:

„Was wiegt eine Boeing?“

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„Wie verkaufen Sie einem Eskimo einen Kühlschrank?“

„Wie viele Kalorien befinden sich in einem Lebensmittelladen?“

Auf manche Fragen gibt es keine richtige Antwort, andere lassen sich mit viel Logik oder Fantasie beantworten. Doch meist geht es auch nicht um die exakte Antwort: Personaler wollen wissen, wie ein Bewerber tickt und wie er mit stressigen Situationen umgehen kann.

Auf solche und ähnliche Fragen einstellen müssen sich Bewerber, die einen heiß begehrten Job in einem IT- oder High-Tech-Unternehmen des Silicon Valley ergattern wollen. Besonders fies gefragt wird bei Airbnb, Dropbox oder Squarespace.

Die Job-Plattform Glassdoor, auf der Mitglieder Informationen über Arbeitgeber einstellen können, hat solche Fragen gesammelt. Wir zeigen Ihnen die Auswahl.

Bildergalerie: So fies fragen Personaler in Amerika

 

2 Kommentare
  • Claudia E 1. Juni 2015 16:18

    Mein erster (und mit Abstand bester!) Chef sagte zu mir: „Nicht nur müssen Sie dem Chef gefallen. Der Chef muss auch Ihnen gefallen!“ Ich stelle mir gerade vor, wie ich den Personaler meines vielleicht zukünftigen Arbeitgebers frage, welches seine Lieblingsprinzessin bei Disney ist. Auf seine Reaktion wäre ich gespannt.

  • Hans-Thilo Sommer 20. Mai 2015 21:24

    Solche Fragen sollten auf jeden Fall amüsieren, jedoch nicht den Eindruck verschaffen, die Personalverantwortlichen in Deutschland würden durchweg mit dieser Art von Fragen ihre Bewerbungsgespräche führen und damit dem Bewerber einen großen Schreck und Angst einflößen. Wir von Berufsstart.de befragen jedes Jahr viele Unternehmen, wie sie mit Ängsten im Vorstellungsgespräch umgehen, der überwiegende Teil der Personalverantwortlichen sind gegenüber dem Bewerber sehr verständnisvoll. Also bitte keine Angst vor dem nächsten Vorstellungsgespräch, solche Fragen sind nicht üblich.

    Ich kann mich aber auch an einen Personalverantwortlichen von damals Siemens-Nixdorf erinnern, das ist aber schon 15 Jahre her, der zu mir meint, seine erste Frage im Vorstellungsgespräch wäre: „Ist Otto Hahn ein Physiker oder Chemiker!“ Mit der falschen Antwort sein das Bewerbungsgespräch dann beendet.

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