Diverses Steuern sparen

Achtung: Große Koalition gegen Unternehmer! Attraktive Steuermodelle sind in Gefahr. Deshalb sollten Firmenchefs, Vermieter und Anleger rasch handeln. impulse sagt wie.

Nach dem Kassensturz in Berlin ist klar: Der neue Finanzminister muss an allen Ecken und Kanten die Steuerschraube fester anziehen. Fast 40 Milliarden Euro gilt es kurzfristig für den Bundeshaushalt zu besorgen. Erster Ansatzpunkt: bewährte Steuerwahlrechte, die nun zu Schlupflöchern deklariert werden. Dabei greift Peer Steinbrück auf die Liste zurück, die er seinerzeit mit Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch ausgeheckt hat.

Im Fokus: Firmenchefs, Vermieter und Anleger. Sie sollten deshalb jetzt nochmals alle Möglichkeiten nutzen, um die Steuerlast auf ein erträgliches Maß zu senken. Wo Unternehmer und Investoren am kräftigsten Steuern sparen können, hat impulse mit Top-Steuerexperten der Republik ermittelt.

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Das Sparpotenzial reicht von wenigen hundert Euro bei der Frage, wie man den Gärtner absetzt, bis hin zu Millionenbeträgen beim Übertragen von Unternehmensanteilen an die Kinder. Der ­Kölner Steuerberater Martin Strahl drückt bei allen 40 Tipps aufs Tempo: „Firmenchefs und private Investoren haben nur noch knapp sechs Wochen Zeit, um Einkommen und Steuerlast kräftig zu drücken.“

Chancen für Investoren

Ganz sicher ist, dass die neue Bundesregierung die Steuervorteile bei den Fonds mit Filmen, Windrädern und Immobilien abschafft oder zumindest stark einschränkt. Das haben zwar schon frühere Regierungen versucht. Der Finanzminister der Großen Koalition kann und wird aber jetzt Ernst machen. „Hohe Verlustzuweisungen wird es künftig nicht mehr geben“, prognostiziert Wolfgang Schmidt-Gorbach, Steuerberater und Fondsexperte in München. Sein ultimativer Rat: Wer in diesem Jahr in Fonds investiert, spart letztmalig kräftig Steuern.

Ebenfalls akut bedroht: die Steuer­vorteile beim Übertragen von Immobilienvermögen in der Familie. Ein demnächst anstehender Entscheid des Bundesverfassungsgerichts wird dieses Steuerprivileg kippen. Derzeit zählt Grundvermögen für die Schenkungsteuer nur mit etwa 60 Prozent des tatsächlichen Werts.

Wer diesen Steuervorteil noch mitnehmen will, muss sich sputen. Empfehlung von Berater Strahl: „Noch in 2005 Häuser und Grundstücke innerhalb der Familie verschenken.“

Den vollständigen Artikel und die 40 Steuertipps können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2005, Seite 12, nachlesen.

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