Psychologische Spiele  So reagieren Sie entspannt auf manipulative Psycho-Tricks
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Psychospiele

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Zeigen Teammitglieder manipulatives Verhalten im Job, kann das Führungskräfte viele Nerven kosten. Woran Sie psychologische Spiele erkennen und wie Sie auf die fünf häufigsten Manipulationsversuche reagieren.

Sie vergiften die Stimmung, stören die Produktivität und führen am Ende zu nichts: psychologische Spiele. So bezeichnet man unbewusste Kommunikationsmuster, die viele Menschen bereits in der Kindheit lernen. „Ziel dieser Spiele ist, sein Gegenüber zu manipulieren. Entweder um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, sich aus unangenehmen Situationen zu winden oder um sich vor Aufgaben zu drücken“, sagt Ulrich Dehner, Coach und Autor in Konstanz. Das Problem: Wenn diese Art der Kommunikation am Arbeitsplatz stattfindet, ist das auf Dauer schädlich für das ganze Unternehmen. „In Teams, in denen viele psychologische Spiele gespielt werden, ist die Stimmung oft sehr schlecht“, so Dehner.

Denn nach dem Spiel merkt man häufig, dass man manipuliert wurde und anders reagiert hat, als man wollte. Was diese manipulative Kommunikation schwierig macht, ist, dass sie nicht offen, sondern verdeckt stattfindet. Es wird etwas anderes gesagt, als gemeint ist, um bei seinem Gesprächspartner zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Wenn Sie jedoch die Muster durchschaut haben, fällt es Ihnen leichter, Spielangebote zu erkennen und nicht darauf einzugehen.

Diesem Muster folgen Spiele

Spiele folgen laut Dehner immer dem gleichen Muster: Ein Köder wird ausgelegt, der auf den wunden Punkt des Gegenübers abzielt.

Dieser wunde Punkt ist zum Beispiel die Angst, keine gerechte Führungskraft zu sein, nicht von allen Angestellten gemocht zu werden oder als unfähig zu erscheinen. Dieser Köder bringt den Angesprochenen oder die Angesprochene in eine schwierige Situation: Er oder sie hat das Bedürfnis, sich zu verteidigen, das eigene Selbstbild zu wahren.

Wer diesem Bedürfnis jedoch nachgibt, lässt sich manipulieren, und der Spieler oder die Spielerin erreicht damit das Ziel. „Wer seine wunden Punkte kennt, kann nicht so leicht geködert werden“, erklärt Dehner.


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