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Digitale Kommunikation 4 Regeln für die Kommunikation im digitalen Zeitalter
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Schalten Sie Ihre Geräte öfter mal aus und kommunizieren Sie persönlich mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden. Das tut der Beziehung gut!

Schalten Sie Ihre Geräte öfter mal aus und kommunizieren Sie persönlich mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden. Das tut der Beziehung gut!© sör alex / photocase.de

Dem Mitarbeiter per SMS schreiben, dass er den Urlaub verschieben muss. Dem Kunden mailen, dass die Lieferung später kommt. Ist das angemessen? 4 Regeln helfen, auch digital wertschätzend zu kommunizieren.

Unser Kommunikationsverhalten hat sich stark verändert: Anstatt zu telefonieren, klären wir kurze Fragen an Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten heute per Mail, SMS oder Chat-Nachricht. Dabei bleiben menschliche Bedürfnisse auf der Strecke. Kunden wollen persönlich umworben werden, Mitarbeiter wünschen sich Wertschätzung und Anerkennung und Geschäftspartner brauchen Augenkontakt, um Vertrauen aufzubauen.

Ein sorgloser Umgang mit diesen Bedürfnissen und den modernen Kommunikationsmedien kann dramatische Auswirkungen auf die Qualität unserer Kontakte und Beziehungen haben. Deshalb hier vier Regeln, wie Sie im digitalen Zeitalter wertschätzend kommunizieren:

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Regel 1: Wählen Sie das geeignete Medium

Die Wahl des Kommunikationsmediums beeinflusst den Verlauf und Ausgang einer Situation entscheidend. So macht es zum Beispiel einen gewaltigen Unterschied, ob man ein Lob per Mail, Telefon oder von Angesicht zu Angesicht formuliert. Dasselbe gilt für Kritik oder das Treffen von Absprachen.

Gerade wenn wir unter Zeitdruck stehen, neigen wir oft dazu, mit anderen Menschen zum Beispiel per Mail zu kommunizieren – in der Hoffnung, Zeit zu sparen, sowie aufgrund der irrigen Annahme, immer schnell reagieren zu müssen. Wer schnell reagiert, macht jedoch häufiger Fehler und vergisst oft entscheidende Details. Und vor allem bleiben bei der schnellen Kommunikation per Mail oder Chat, so nebenbei, häufig die Wertschätzung und Anerkennung für den anderen auf der Strecke. Kommunikation reduziert sich auf Information.

Regel 2: Bauen Sie digitale Glaubwürdigkeit auf

Halten Sie (und Ihr Unternehmen) im realen Leben, was Sie online versprechen? Angenommen Sie werben mit den Begriffen „persönlich“ und „vertrauenswürdig“ um Kunden. Dann passen Telefonate auf offener Straße, in der Flughafenlobby oder im Zug – wo jeder mithören kann – nicht zu diesem (Werbe-)Versprechen.

Bei der so genannten Digital Awareness geht es darum, die Botschaften, die Sie bei der digitalen Kommunikation aussenden, mit denen im persönlichen Kontakt zu synchronisieren, damit Sie (und Ihr Unternehmen) glaubwürdig wirken. Insbesondere die Generation Y und noch stärker die nachrückende Generation Z misst diesem Faktor eine hohe Bedeutung bei. Für sie entscheidet die Glaubwürdigkeit und Authentizität einer Person, Organisation oder Marke darüber, ob sie ihr vertrauen. Dessen sollten sich gerade Führungskräfte und Verkäufer bewusst sein.

Regel 3: Nehmen Sie sich Auszeiten

Definieren Sie Zeiten, in denen sie sich vor allem um sich selbst und die Menschen in Ihrem Umfeld kümmern – Zeiten also, in denen Ihr PC und Smartphone ausgeschaltet ist. Denn woran messen Ihre Mitarbeiter zum Beispiel in Besprechungen, welche Bedeutung Sie ihnen und dem behandelten Thema beimessen? Auch daran, ob besagte Medien ausgeschaltet sind. Denn nur dann können Sie sich voll und ganz auf die Situation und Ihr Gegenüber konzentrieren. Das sollte – von begründeten Ausnahmen abgesehen – eigentlich selbstverständlich sein.

Regel 4: Schenken Sie persönliche Zuwendung

Der persönliche Kontakt zählt nach wie vor. Das wird zum Beispiel bei der Vernetzung über die sozialen Medien oft vergessen. Eine hohe Zahl digitaler Kontakte mag beeindruckend auf Außenstehende wirken, doch letztlich entscheidet die Qualität – und nicht die Zahl – der Kontakte über die Tragfähigkeit Ihres Netzwerks. Die Qualität Ihrer Kontakte können Sie vor allem dadurch steigern, dass Sie diese auch offline, also im realen Leben pflegen.

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