Schlafrhythmus
Dieser einfache Schlaftrick macht Sie erfolgreicher

Dass wir leistungsfähiger sind, wenn wir lange genug geschlafen haben, wissen wir. Es kommt dabei aber nicht nur auf die Schlafdauer an.

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Viel zu früh! Der Wecker klingelt nach sieben Stunden Schlaf, trotzdem sind Sie müde. Um fit in den Tag zu starten, kommt es nicht nur darauf an, wie lange Sie schlafen.

Die Kaffeemaschine läuft im Dauerbetrieb – trotzdem sind Sie hundemüde. Warum denn nur? Sie haben doch sieben Stunden geschlafen, wie immer …

Eine Studie zeigt, woran das liegen könnte: Ob wir uns ausgeschlafen fühlen, hängt nicht nur davon ab, wie viele Stunden wir schlafen – wir sollten auch möglichst immer zur gleichen Zeit einschlafen und aufstehen.

Das haben Wissenschaftler des Brigham and Women’s Hospital in Boston herausgefunden. Für eine Studie, die im Scientific Journal veröffentlicht wurde, ließen sie 61 Harvard-Studenten 30 Tage lang ein Schlaftagebuch führen. Das Ergebnis: Probanden mit unregelmäßigen Schlafenszeiten gaben eine schlechtere Schlafqualität an als Probanden mit einer konstanten Bettgehzeit – obwohl sie genauso lange schliefen wie die regelmäßigen Schläfer.

Regelmäßige Schlafzeiten machen leistungsfähiger

Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass die Studenten mit regelmäßigem Schlafrhythmus bessere Noten erzielten als die Studenten mit unregelmäßigem Schlaf. Ihr Fazit: Feste Schlafzeiten machen leistungsfähiger und erfolgreicher.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass gleichmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten genauso wichtig sind wie die Länge des Schlafs“, sagt Andrew J. K. Phillips, einer der Autoren der Studie.

Die innere Uhr steht auf Jetlag

Wer jede Nacht sieben Stunden schläft, aber am Montag um Mitternacht ins Bett geht, an den folgenden Tagen mal zwei Stunden früher oder später und am Wochenende erst um drei Uhr nachts, bringt seine innere Uhr durcheinander. Der Körper schüttet dann erst spät in der Nacht das Schlafhormon Melatonin aus, das müde macht und den Tag-Nacht-Rhythmus steuert.

„Wir haben herausgefunden, dass die innere Uhr der Studenten mit unregelmäßigen Schlafrhythmen gegenüber regelmäßigen Schläfern um fast drei Stunden verschoben war“, sagt Co-Autor Charles A. Czeisler in „Science Daily“. Das komme einem kleinen Jetlag gleich.

Für einen erholsamen Schlaf ist es daher ratsam, immer zu ähnlichen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen – ganz gleich, ob man lieber um 21 Uhr schlafen geht oder um zwei Uhr nachts.

Wer wach, gut gelaunt und entspannt in den Tag starten will, findet hier Tipps für die perfekte Morgenroutine.

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Die Kaffeemaschine läuft im Dauerbetrieb - trotzdem sind Sie hundemüde. Warum denn nur? Sie haben doch sieben Stunden geschlafen, wie immer ... Eine Studie zeigt, woran das liegen könnte: Ob wir uns ausgeschlafen fühlen, hängt nicht nur davon ab, wie viele Stunden wir schlafen - wir sollten auch möglichst immer zur gleichen Zeit einschlafen und aufstehen. Das haben Wissenschaftler des Brigham and Women's Hospital in Boston herausgefunden. Für eine Studie, die im Scientific Journal veröffentlicht wurde, ließen sie 61 Harvard-Studenten 30 Tage lang ein Schlaftagebuch führen. Das Ergebnis: Probanden mit unregelmäßigen Schlafenszeiten gaben eine schlechtere Schlafqualität an als Probanden mit einer konstanten Bettgehzeit - obwohl sie genauso lange schliefen wie die regelmäßigen Schläfer. Regelmäßige Schlafzeiten machen leistungsfähiger Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass die Studenten mit regelmäßigem Schlafrhythmus bessere Noten erzielten als die Studenten mit unregelmäßigem Schlaf. Ihr Fazit: Feste Schlafzeiten machen leistungsfähiger und erfolgreicher. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass gleichmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten genauso wichtig sind wie die Länge des Schlafs", sagt Andrew J. K. Phillips, einer der Autoren der Studie. Die innere Uhr steht auf Jetlag Wer jede Nacht sieben Stunden schläft, aber am Montag um Mitternacht ins Bett geht, an den folgenden Tagen mal zwei Stunden früher oder später und am Wochenende erst um drei Uhr nachts, bringt seine innere Uhr durcheinander. Der Körper schüttet dann erst spät in der Nacht das Schlafhormon Melatonin aus, das müde macht und den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. "Wir haben herausgefunden, dass die innere Uhr der Studenten mit unregelmäßigen Schlafrhythmen gegenüber regelmäßigen Schläfern um fast drei Stunden verschoben war", sagt Co-Autor Charles A. Czeisler in "Science Daily". Das komme einem kleinen Jetlag gleich. Für einen erholsamen Schlaf ist es daher ratsam, immer zu ähnlichen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen - ganz gleich, ob man lieber um 21 Uhr schlafen geht oder um zwei Uhr nachts. Wer wach, gut gelaunt und entspannt in den Tag starten will, findet hier Tipps für die perfekte Morgenroutine.
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