Schreibritual
Mit dieser täglichen Übung werden Sie zur Ideen-Maschine

Auf Knopfdruck Lösungen finden und jederzeit um die Ecke denken – kann man das lernen? Probieren Sie es aus und trainieren Sie Ihr Gehirn wie der Unternehmer und Erfolgsautor James Altucher.

, von

Ein tägliches Schreibritual fördert die Kreativität
© Marie Maerz / photocase.de

20 Unternehmen hat James Altucher im Laufe seines Lebens gegründet. 17 davon hat er nach eigenem Bekunden gegen die Wand gefahren. Der US-Amerikaner weiß also, was es heißt, am Boden zu liegen und keinen Ausweg zu sehen. Und er hat die Erfahrung gemacht, dass sein Hirn in solchen Extremsituationen zu Höchstleistungen aufläuft – und er sich immer wieder berappeln konnte.

Wie aber, fragte sich Altucher, schafft man es, jederzeit so flexibel und kreativ zu bleiben? Auch dann, wenn es nicht um Leben und Tod geht? Seine Antwort: Indem man sein Gehirn täglich trainiert – wie einen Muskel. Auf seinem Blog gibt der Erfolgsautor eine detaillierte Anleitung, wie er sich selbst in eine Ideen-Maschine verwandelte und wie es auch Ihnen gelingen kann.

Altuchers Schreibritual: 10 Ideen notieren, jeden Tag

Sie brauchen dafür nur einen kleinen Notizblock und einen Stift. Bevor Altucher mit seiner Schreibübung beginnt, liest er 10 bis 20 Minuten in einem Buch, das ihn inspiriert – aber das sei optional. Dann schreibt er zehn Ideen zu einem selbstgewählten Thema auf. Jeden Tag.

„Es war, als hätte ich eine Superkraft in mir entfesselt“, beschreibt er auf seinem Blog das Ergebnis. Aber: Die Entwicklung dieser Superkraft brauche Zeit. Rund sechs Monate täglichen Kreativtrainings habe es bedurft.

Seitdem sprudelten Ideen nur so aus ihm heraus, beteuert der Autor. Er bringe Meetings auf ein anderes Level und denke um die Ecke.

Themenideen für das tägliche Schreib-Training

  • 10 völlig absurde Produkte, die ich gern erfinden würde
  • 10 Dinge, die ich gestern gelernt habe
  • 10 Menschen, mit denen ich gern befreundet wäre
  • 10 Fähigkeiten, die ich gern besser beherrschen würde
  • 10 Dinge, die ich heute ganz anders machen könnte als an üblichen Tagen
  • 10 Möglichkeiten, wie ich Zeit sparen könnte
  • 10 Bücher, die ich schreiben könnte
  • 10 Wege, wie ich meinen Partner oder meine Partnerin überraschen könnte
  • 10 Dinge, die mich als Kind begeistert haben (und mit denen ich mich mal wieder beschäftigen könnte)
  • 10 Lösungen für ein Problem, das mich gerade beschäftigt

Müssen es wirklich 10 Ideen sein?

Ja, sagt Altucher. Das mag anstrengend wirken. Doch beim Kreativitätstraining ist es wie beim Sport: Nur, wer seine Komfortzone verlasse, wird mit Trainingserfolgen belohnt. Und wenn Ihnen nur sechs Ideen einfallen? Dann schreiben Sie 20 auf, rät Altucher. Das nehme den Druck; denn dann notieren Sie wirklich alles, was ihnen durch den Kopf gehe, ohne es vorher zu bewerten.

Was passiert mit den Ideen?

In den meisten Fällen gar nichts, schreibt Altucher. Es gehe darum, Spaß zu haben und seine Kreativität zu trainieren. Manchmal setze er sich hin und notiere hinter jeder Idee den ersten Schritt, den er gehen müsste, um diese in die Tat umzusetzen. Aber das bedeute noch lange nicht, dass er diesen Schritt auch wirklich geht.

Und wenn einem die Themen für eine Ideen-Liste ausgehen?

Dann rät der Autor zu „Ideen-Sex“: Greifen Sie zum Beispiel auf Ideen zurück, die Sie in der Vergangenheit notiert haben, und kombinieren Sie sie mit einer neuen Idee. Schauen Sie sich zum Beispiel die Liste mit den 10 Büchern an, die Sie schreiben könnten. Und überlegen Sie sich für jedes dieser Bücher ein originelles Merchandising-Produkt.

Wenn er an einem Tag partout keine Lust habe, etwas aufzuschreiben, variiere er die Aufgabe, schreibt Altucher. Er zeichnet dann zum Beispiel zehn Augen. Oder macht zehn Fotos zu einem bestimmten Thema. Entscheidend sei, sich täglich kreativ herauszufordern.

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20 Unternehmen hat James Altucher im Laufe seines Lebens gegründet. 17 davon hat er nach eigenem Bekunden gegen die Wand gefahren. Der US-Amerikaner weiß also, was es heißt, am Boden zu liegen und keinen Ausweg zu sehen. Und er hat die Erfahrung gemacht, dass sein Hirn in solchen Extremsituationen zu Höchstleistungen aufläuft – und er sich immer wieder berappeln konnte. Wie aber, fragte sich Altucher, schafft man es, jederzeit so flexibel und kreativ zu bleiben? Auch dann, wenn es nicht um Leben und Tod geht? Seine Antwort: Indem man sein Gehirn täglich trainiert - wie einen Muskel. Auf seinem Blog gibt der Erfolgsautor eine detaillierte Anleitung, wie er sich selbst in eine Ideen-Maschine verwandelte und wie es auch Ihnen gelingen kann. Altuchers Schreibritual: 10 Ideen notieren, jeden Tag Sie brauchen dafür nur einen kleinen Notizblock und einen Stift. Bevor Altucher mit seiner Schreibübung beginnt, liest er 10 bis 20 Minuten in einem Buch, das ihn inspiriert – aber das sei optional. Dann schreibt er zehn Ideen zu einem selbstgewählten Thema auf. Jeden Tag. „Es war, als hätte ich eine Superkraft in mir entfesselt“, beschreibt er auf seinem Blog das Ergebnis. Aber: Die Entwicklung dieser Superkraft brauche Zeit. Rund sechs Monate täglichen Kreativtrainings habe es bedurft. Seitdem sprudelten Ideen nur so aus ihm heraus, beteuert der Autor. Er bringe Meetings auf ein anderes Level und denke um die Ecke. Themenideen für das tägliche Schreib-Training 10 völlig absurde Produkte, die ich gern erfinden würde 10 Dinge, die ich gestern gelernt habe 10 Menschen, mit denen ich gern befreundet wäre 10 Fähigkeiten, die ich gern besser beherrschen würde 10 Dinge, die ich heute ganz anders machen könnte als an üblichen Tagen 10 Möglichkeiten, wie ich Zeit sparen könnte 10 Bücher, die ich schreiben könnte 10 Wege, wie ich meinen Partner oder meine Partnerin überraschen könnte 10 Dinge, die mich als Kind begeistert haben (und mit denen ich mich mal wieder beschäftigen könnte) 10 Lösungen für ein Problem, das mich gerade beschäftigt [mehr-zum-thema] Müssen es wirklich 10 Ideen sein? Ja, sagt Altucher. Das mag anstrengend wirken. Doch beim Kreativitätstraining ist es wie beim Sport: Nur, wer seine Komfortzone verlasse, wird mit Trainingserfolgen belohnt. Und wenn Ihnen nur sechs Ideen einfallen? Dann schreiben Sie 20 auf, rät Altucher. Das nehme den Druck; denn dann notieren Sie wirklich alles, was ihnen durch den Kopf gehe, ohne es vorher zu bewerten. Was passiert mit den Ideen? In den meisten Fällen gar nichts, schreibt Altucher. Es gehe darum, Spaß zu haben und seine Kreativität zu trainieren. Manchmal setze er sich hin und notiere hinter jeder Idee den ersten Schritt, den er gehen müsste, um diese in die Tat umzusetzen. Aber das bedeute noch lange nicht, dass er diesen Schritt auch wirklich geht. Und wenn einem die Themen für eine Ideen-Liste ausgehen? Dann rät der Autor zu „Ideen-Sex“: Greifen Sie zum Beispiel auf Ideen zurück, die Sie in der Vergangenheit notiert haben, und kombinieren Sie sie mit einer neuen Idee. Schauen Sie sich zum Beispiel die Liste mit den 10 Büchern an, die Sie schreiben könnten. Und überlegen Sie sich für jedes dieser Bücher ein originelles Merchandising-Produkt. Wenn er an einem Tag partout keine Lust habe, etwas aufzuschreiben, variiere er die Aufgabe, schreibt Altucher. Er zeichnet dann zum Beispiel zehn Augen. Oder macht zehn Fotos zu einem bestimmten Thema. Entscheidend sei, sich täglich kreativ herauszufordern.
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