Anzeige 4 Tipps für erfolgreiche Unternehmenskäufe

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Sie wollen mit Ihrer Firma schnell wachsen? Einen fremden Betrieb zu übernehmen, kann Sie diesem Ziel näherbringen. Wir zeigen Ihnen, welche Chancen Ihnen offen stehen – und wie Sie sie ergreifen.

Für manchen Mittelständler ist Wachstum ein echtes Problem. Die Märkte sind oft schon gesättigt, der Wettbewerbsdruck ist immens. Die Lösung kann der Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen sein. Aber auch die Übernahme eines Wettbewerbers. „Mergers and Acquisitions“ nennen die Fachleute das. Ein hochkomplexes Themenfeld, das ein Geschäftsmann in der Regel nur nach intensiver Planung und Beratung beschreiten sollte. Denn ein Unternehmenszukauf ist teuer und muss gut vorbereitet werden.

Den Anschluss nicht verpassen

„Für Mittelständler ist es wichtig, dass sie am Umbau der Wirtschaft teilhaben, neue Kundengruppen erschließen und internationaler werden“, sagt Jörg Fuchs, Executive Director Mergers & Acquisitions bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). „Häufig wird das nicht über organisches Wachstum erreicht, sondern durch attraktive Zukaufgelegenheiten.“ Entscheidet sich ein Unternehmer dafür, gibt es viel zu beachten.

M&A-Experte Jörg Fuchs gibt Tipps für Unternehmenskäufe und -nachfolge


 

  1. Das richtige Unternehmen finden
  2. Zuerst müssen Sie herausfinden, welches Unternehmen zu Ihnen passt und Sie weiterbringt. Das ist meistens ein Betrieb aus der gleichen Branche. Es wäre doch toll, wenn Sie Ihre Herstellungskosten senken könnten, oder? Also schauen Sie zum Beispiel nach einem Zulieferer. Durch den Kauf integrieren Sie einen bisher ausgelagerten Teil der Wertschöpfungskette in Ihr Unternehmen. So machen es auch die großen Konzerne: Wenn Apple einen Chiphersteller übernimmt, dann genau mit diesen Zielen – Kosten senken und unabhängiger von Lieferanten werden.

    Sinnvoll kann auch die Übernahme eines Konkurrenten sein. War Ihnen der Meyer aus Bad Salzuflen schon immer ein Dorn im Auge? Dann schlucken Sie seine Firma doch einfach. Sicher, dafür müssen wohl ein paar Euro fließen. Aber dann sind Sie einen anstrengenden Wettbewerber los und festigen auch noch Ihre Marktposition.

  3. Den Kaufpreis ermitteln
  4. Bevor Sie zuschlagen, überlegen Sie sich ganz genau, wieviel Ihnen die Firma wert ist. Dazu ist eine ausführliche Analyse unerlässlich: Was macht das Unternehmen? Wer sind seine Hauptkunden? Wie ist seine Position am Markt? Welche Stärken oder Schwächen sind erkennbar?

    Schauen Sie sich außerdem die Bilanzkennzahlen an. Dazu gehören:

    • der Umsatz,
    • der Gewinn,
    • die Umsatzrentabilität und
    • die Wirtschaftlichkeit.

    Aber auch das Marktumfeld sollten Sie beachten: Konkurrenten, externe Gefährdungen und technische Entwicklungen spielen eine wichtige Rolle, um zu erkennen, ob ein Unternehmen zukunftsfähig ist.

    Anzahl der weltweiten M&A-Deals von 2012 bis 2016

  5. Den Kaufpreis finanzieren
  6. Wenn Sie denken „Ja, das passt!“, dann gilt es, das Geschäft unter Dach und Fach zu bringen. „Wir raten Mittelständlern immer, sich sehr gut vorzubereiten und die Gelegenheiten am Markt abzupassen“, erklärt Jörg Fuchs. „Wenn die Richtige da ist, dann schnell umsetzen, nicht mehr zögern und sich mit guter Beratung und dem richtigen Partner in die wichtige Transaktion begeben.“

    Für Unternehmenszukäufe sind die Landesbanken und Sparkassen gute Finanzierungspartner – sie kennen sich in den Regionen aus und arbeiten häufig schon lange mit den Firmeninhabern zusammen. „Wir möchten vertrauensvolle Partnerschaften fortführen, auch über Generationen hinweg“, sagt der M&A-Experte. „Ob Unternehmer die Nachfolge in der eigenen Familie planen oder den besten neuen Eigentümer in der freien Wirtschaft suchen – mit unseren Kontakten und unserem Know-how finden wir immer eine Lösung.“ Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt Sie gerne dabei, die Unternehmensnachfolge zu organisieren.

  7. Wichtige Stakeholder einbinden
  8. Zu guter Letzt vergessen Sie nicht, dass Unternehmensübernahmen häufig Stakeholder verunsichern. Sie fragen sich, wie es weitergeht: Mitarbeiter wollen wissen, was mit ihren Jobs passiert. Kunden und Lieferanten sorgen sich um ihre Verträge mit dem Betrieb. Und Gläubiger müssen unter Umständen ausbezahlt werden.

    Das Risiko einer Übernahme abzuwägen ist also genauso wichtig wie die passende Kommunikation zu allen Stakeholdern. Und in Familienkreisen, die bei inhabergeführten Unternehmen häufig größer sind, müssen Sie alle Beteiligten mitbegeistern, um die Zustimmung zum Verkauf zu bekommen. Haben Sie das geschafft, können Sie in eine neue Zukunft starten.

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