Beliebtester Tech-Chef Warum Elon Musk die Nummer 1 ist

Elon Musk ist nicht nur Visionär, Milliardär, Workaholic und Unternehmer, sondern auch ein gefragtes Vorbild für Tech-Gründer.

Elon Musk ist nicht nur Visionär, Milliardär, Workaholic und Unternehmer, sondern auch ein gefragtes Vorbild für Tech-Gründer.© picture alliance / AP Photo

Elon Musk ist mehr als nur Unternehmer und Visionär - er ist laut einer neuen Studie auch das wichtigste Vorbild für Tech-Gründer. Warum genau? Diese vier Gründe geben Aufschluss.

Elon Musk leitet zwei Milliardenkonzerne gleichzeitig. Die einen glauben, er ist größenwahnsinnig, für viele andere ist er ein Vorbild und der derzeit angesagteste Tech-Chef der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie State of Startups, für die mehr als 700 Gründer aus der Technologie-Branche befragt wurden.

Elon Musk, Chef von Tesla und SpaceX, liegt demnach mit 23 Prozent auf Platz eins. Zweitwichtigstes Vorbild ist laut Studie Amazon-Gründer Jeff Bezos: Er bekam zehn Prozent der Stimmen. Gefolgt wird er von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und dem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs. Bei den Frauen liegt Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin (COO) von Facebook, an der Spitze.

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Doch wie hat Elon Musk es geschafft, im zweiten Jahr infolge, den Platz von Steve Jobs einzunehmen?

Vier Gründe für die Popularität von Elon Musk

Sein Lebenslauf

Elon Musk ist Unternehmer seit er zwölf Jahre alt ist. Dabei hat der gebürtige Südafrikaner immer ein Ziel vor Augen. „Ich gründe Firmen nicht, um Firmen zu gründen, sondern um Dinge zu erledigen“, sagte er einmal. Und das meint er ernst. Elon Musks Werdegang ist geprägt von Unternehmensgründungen: Er war der Mann hinter dem Online-Bezahlsystem PayPal, revolutionierte mit Tesla die Automobilindustrie, nahm sich mit SpaceX die Raumfahrt vor und entwickelt ganz nebenbei das Hochgeschwindigkeits-Transportsystem Hyperloop, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Seine Visionen

„Wie entsteht innovatives Denken? Es ist eine Geisteshaltung, für die man sich entscheiden muss“, findet Elon Musk. Und der 45-Jährige reiht eine Innovation an die nächste, ihm scheinen die Ideen nicht auszugehen. Und er hat ein großes Ziel: Er will die Welt zum Guten verändern.

Sein Scheitern

Fehler zu machen und mit Ideen zu scheitern – damit kennt sich der Serien-Gründer und Visionär Elon Musk aus. Allein zwei herbe unternehmerische Rückschläge hat er in diesem Sommer hinnehmen müssen. Erst kam es zu einem tödlichen Unfall durch ein Tesla-Elektroauto mit eingeschalteter Autopilot-Funktion, dann explodierte eine Falcon-9-Rakete seiner Raumfahrtfirma SpaceX in Cape Canaveral, zwei Tage vor dem Start ins All. Doch Elon Musk, aktuell laut Forbes auf Rang 94 der reichsten Menschen der Welt, gibt nicht auf. Er plant bereits, den unbemannten Start nochmal zu versuchen, am liebsten noch in diesem Jahr.

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Sein Stil

Elon Musk hat seinen eigenen Stil gefunden: Immer wenn alle denken, dass etwas nicht möglich ist, ist es genau das Richtige für ihn. Keine Idee ist für ihn zu groß oder zu verrückt. Er scheint Lösungen für vieles parat zu haben – von Solar-Dachziegeln bis zu wiederverwertbaren Raketen. Geschafft hat er vor allem eines: Wenn eine ausgefallene Idee bekannt wird, ist es nicht abwegig zu denken, dass der umtriebige Tech-Chef Elon Musk seine Finger dabei im Spiel hat.

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