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Mobile Marketing Internet-Shopper steigen aufs Smartphone um

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Eine Fingerbewegung und schon bald steht der Paketbote vor der Tür. Das Smartphone läuft dem Computer beim Online-Shopping den Rang ab.

Eine Fingerbewegung und schon bald steht der Paketbote vor der Tür. Das Smartphone läuft dem Computer beim Online-Shopping den Rang ab. © complize / photocase.de

Nutzer, die über Werbung auf dem Handy angesprochen werden, klicken heute häufiger auf „Kaufen“, als wenn sie vor dem Computer sitzen. Was das für Onlineshop-Betreiber bedeutet.

Lange galt: Wer sich informieren oder mit Freunden chatten will, benutzt sein Smartphone. Wer sich aber nach einer neuen Kamera oder Sportschuhen umschaut, der setzt sich vor seinen Computer. Onlineshopping war etwas, das vor allem über große Bildschirme funktionierte.

Aber auch hier gibt es nun eine Wachablösung: Inzwischen sind Werbebanner auf dem mobilen Endgerät erfolgreicher als auf dem PC. Das hat eine Analyse von Marin Software ergeben. Der Marketing-Dienstleister hat die Wirkung von Anzeigen im Wert von 7,8 Milliarden Dollar aus den vergangenen fünf Quartalen analysiert, die über die Marin-Plattform gemanagt wurden.

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Handywerbung funktioniert immer besser

Das Ergebnis: Über das Smartphone kamen weltweit zuletzt 60 Prozent aller Conversions zustande. Das bedeutet: Onlinewerbung ist heute erfolgreicher über das Handy als über den PC, sie schafft es häufiger, aus Interessierten auch Käufer zu machen.

Mobile Endgeräte laufen dem Computer also weiter den Rang ab. Nimmt man Tablet-Geräte und Smartphones zusammen, werden heute zwei von drei Käufern über mobile Werbung angesprochen.

Auch die Werbung über Social-Media-Kanäle funktioniert immer besser über mobile Endgeräte. Jeder zweite Kauf, der über Social-Media-Werbung zustande kam, wurde über Smartphone oder Tablet getätigt.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

Der mobile Handel ist der Wachstumsmotor im E-Commerce. Bereits 2015 wurden per Smartphone und Tablet allein in Deutschland 14,6 Milliarden Euro umgesetzt – eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Experten rechnen damit, dass 2016 jeder dritte Euro, der im Online-Handel umgesetzt wird, von Einkaufen über mobile Endgeräte stammt. Das sagt zumindest eine repräsentative Studie von Retailmenot vorher.

Wer online etwas verkaufen will, der kann diesen Trend nicht ignorieren. Es gilt Werbeformen zu nutzen, die auf dem Smartphone nicht nur ordentlich ausgespielt werden, sondern auch zu der Nutzungssituation passen, in der sich die Kunden gerade befinden.

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