SEO-Analyse-Tools Praktische Tools, die die Google-Optimierung leichter machen

Die falschen Werkzeuge: Für die SEO-Analyse brauchen wir nicht Schraubenschlüssel und  Bohrer, sondern Sistrix, Onpage.org und Google Webmaster Tools.

Die falschen Werkzeuge: Für die SEO-Analyse brauchen wir nicht Schraubenschlüssel und Bohrer, sondern Sistrix, Onpage.org und Google Webmaster Tools.© suze / photocase.de

Keywords finden, Pagespeed optimieren oder Verlinkungen prüfen: Mit den richtigen Tools ist SEO kein Hexenwerk - und viele dieser kleinen Programme sind sogar kostenlos.

1. Ranking prüfen

Auf welcher Seite wird die Website in den Google-Ergebnissen angezeigt und welche Keywords sind dafür relevant? Für einen ersten Ranking-Check eignet sich das kostenlose Tool Rank Checker. Für einen umfangreicheren SEO-Check bieten sich das kostenpflichtige onpage.org oder das kostenlose Sistrix Smart an.

2. Ladezeiten verbessern

Die aktuelle Ladezeit kann mit dem Tool Pagespeed gemessen werden. Als optimale Ladezeit gibt Google einen Wert von maximal 1,5 Sekunden an.

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Zur Beschleunigung sollten Sie Bilder komprimieren und dabei die Hinweise für Desktop- und Mobile-Versionen beachten. Bei bilderlastigen Websites ohne Content-Management-System sollte die Site mit einem File Minimizer technisch optimiert werden. File Minimizer sind Anwendungen, die Bilder ohne Qualitätsverlust kleiner rechnen.

3. Website bei Google Webmaster Tools anmelden

Melden Sie Ihre Website bei den Google Webmaster Tools an. Über diesen kostenlosen Webservice von Google erhalten Sie Informationen über die eigene Website, die nicht öffentlich verfügbar sein sollten. Sie können dadurch relevante Suchbegriffe, Verlinkungen und Indexierungen einsehen.

Zudem dienen die Webmaster-Tools zur Kommunikation mit dem Suchmaschinenanbieter. Bei Problemen mit der Website wird der Webmaster von Google benachrichtigt. Vor der Registrierung ist eine Site-Abfrage bei Google sinnvoll. Diese Abfrage ermöglicht die Auflistung aller Unterseiten, die zu einer Domain im Suchmaschinenindex zu finden sind. Eine genaue Anleitung für eine Site-Abfrage finden Sie hier. Unnötige Informationen sollten vor der Indexierung der Website gelöscht werden.

4. Links überprüfen

Funktionieren alle Links Ihrer Website? Sind sie noch aktuell und sinnvoll? Diese Fragen können Sie zum Beispiel mit den Tools xenulink und seo-spider beantworten.

5. Externe Verlinkungen prüfen

Finden Sie heraus, wer auf Ihre Website verlinkt und ob sich darunter auch für ihr Ranking ungünstige Backlinks verbergen. Mit den kostenpflichtigen Tools ahrefs und moz sowie majestic seo gewinnen Sie schnell Klarheit. Kostenlos, aber weniger aussagekräftig ist seokicks.

6. Keywords finden

Finden Sie die wichtigsten Keywords für Ihre Website. Für die Analyse bietet sich der Google Keyword Planer an. Optimiert werden sollte nur auf Keywords, die wirklich gesucht werden. Besonders häufig abgefragte Keyword-Kombinationen können über Google Suggest ausgelesen werden – das ist eine Funktion der Suchmaschine, die den Nutzern schon bei der Eingabe der Suchbegriffe Vorschläge zum vollständigen Begriff macht.

Jedoch sollte auch auf den Wettbewerb um ein Keyword geachtet werden: Je größer der Wettbewerb, umso schwieriger ist es, zu diesem Begriff gut zu ranken. Als Alternative bieten sich Longtail-Keywords an, etwa „Staubsauger kaufen“ oder „Staubsauger Roboter“ statt „Staubsauger“. Für die lokale Suchmaschinenoptimierung bieten sich Suchbegriffe wie „Staubsauger Lüneburg“ an.

7. Bei Keywords auf dem Laufenden bleiben

Richten Sie für relevante Themen und Keywords Google Alerts ein. Mit dieser Anwendung können Sie kostenlos interessante neue Themen im Internet verfolgen und prüfen, ob es möglicherweise passende Linkquellen für Sie sind.

8. Texte überprüfen

Schreiben Sie hochwertige Texte. Für die Texte ist Unique Content wichtig: einzigartige und nicht kopierte Texte, die den Internetnutzern Mehrwert bieten. Die Nutzer sollen durch interessante Inhalte möglichst lange auf der Website gehalten werden. Auch Newsletter oder ein Quiz können dafür hilfreich sein. Überprüfen Sie zudem die Lesbarkeit und die Rechtschreibung ihrer Texte. Wenn Sie WordPress nutzen, ist das Plugin von Yoast ein gutes Tool für SEO-optimierte Texte.

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