Versagensangst überwinden Wie Sie Gedanken abschalten, die Ihren Erfolg sabotieren

Versagensängste können Ihren Plänen im Weg stehen - so überwinden Sie sie.

Versagensängste können Ihren Plänen im Weg stehen - so überwinden Sie sie.© mariemaerz / photocase.de

Immer das Worst-Case-Szenario im Kopf zu haben, kann vor Fehlern schützen und auf Enttäuschungen vorbereiten – doch um wirklich erfolgreich zu sein, muss man seine Versagensangst überwinden.

Wovor haben Sie Angst? Dass Ihr Unternehmen in den roten Zahlen steht, die Kunden abwandern? Dass Ihr Erfolg ausbleibt? Oder irgendwann plötzlich aufhört? Leadership-Coach Marcel Schwantes schreibt im US-Wirtschaftsmagazin Inc.com, dass viele Menschen ihren eigenen Erfolg blockieren – weil sie Angst haben zu versagen. In geringem Maße können Ängste hilfreich sein, weil sie Fehler verhindern können. Doch was, wenn die Versagensängste Überhand nehmen? Sie hören auf, an sich oder Ihre Ziele zu glauben, und stehen sich damit selbst im Weg. Statt daran zu denken, was Sie erreichen wollen, haben Sie nur die Dinge im Kopf, die schiefgehen könnten.

Laut Schwantes helfen diese drei Dinge erfolgreichen Menschen dabei, ihre Ängste zu überwinden:

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1. Sie stellen sich Fragen

Um seine Ängste zu überwinden, muss man sie zunächst kennen und verstehen. Schwantes empfiehlt, sich drei Fragen zu stellen, die dabei helfen:

  • Wovor habe ich Angst?
  • Warum habe ich Angst?
  • Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?

Beantworten Sie diese Fragen ehrlich und ausführlich. Mit den ersten beiden Fragen zwingen Sie sich dazu, sich mit dem auseinanderzusetzen, was Ihnen konkret Angst macht. Oft erkennt man erst dann, wie irrational die eigenen Ängste sind, weil man sie vorher nicht bewusst ausgesprochen hat. Doch auch die letzte Frage ist wichtig: Sie zeigt Ihnen, was Sie eigentlich machen wollen und wovon die Angst Sie abhält. Denn Ihre Antwort zeigt genau die Pläne, die Sie angstfrei in die Tat umsetzen sollten.

2. Sie überlisten ihr Gehirn

„Wir können die Angst abschalten, indem wir unser Gehirn darauf trainieren zu akzeptieren, dass keine reale Gefahr von einer Situation ausgeht“, sagt Schwantes. Er rät, sich immer wieder bewusst zu machen, dass das Drama in unseren Köpfen fiktiv ist. Das Worst-Case-Szenario ist vielleicht angsteinflößend – aber eben nicht real. Und die Angst davor lässt sich überwinden.

Sobald Sie das erkennen, sind die Versagensängste machtlos und stehen Ihrem Erfolg nicht mehr im Weg.

3. Sie stellen sich ihrer Angst

Auch wenn Sie Ihre Angst nicht auf Anhieb überwinden können: Lassen Sie sich von ihr nicht ausbremsen. Schwantes sagt, man solle sich bis zu einem gewissen Grad an seine Angst anpassen. Nicht so sehr, dass man ihr um jeden Preis aus dem Weg geht, sondern genau im Gegenteil: Man soll sich seiner Angst stellen. Die Theorie ist, dass Angst verschwindet, wenn man lange genug damit konfrontiert ist.

Bei einer Spinnenphobie kann man jeden Tag Bilder oder Videos von Spinnen anschauen, um sich daran zu gewöhnen. Bei Höhenangst nach und nach versuchen, immer höhere Gebäude zu erklimmen. Und bei Angst vor dem Versagen? Da hilft nur, sich vor Augen zu führen, dass die Angst unberechtigt ist – oder sie nichts an der Situation ändert.

Schwantes rät, sich 90 Tage lang seiner Angst auszusetzen. Am Ende dieser Zeit soll sie überwunden sein.

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